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Datum/Zeit
Datum - 25.07.2019
19:00 - 20:30

Veranstaltungsort
Monacensia im Hildebrandhaus

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Moderation: Roland Spahr, S. Fischer Verlag
Lesung: Thomas Birnstiel

Ingvild Richardsen erzählt in ihrem aktuellen Buch die aufregende Geschichte eines vergessenen Kapitels deutscher Emanzipationsbewegung. 1890 ist München eine Stadt im Aufbruch. Hier entsteht eine Frauenbewegung, die das Fenster zur Moderne aufstößt. Weg mit dem Mief des Wilhelminismus! Neue Rollen von Frau und Mann werden ausgetestet, neue Lebensmodelle und neue Formen der Sexualität gelebt.
Im Zentrum stehen Künstlerinnen und Bestsellerautorinnen, die ihre progressiven Ideen europaweit verbreiten: Anita Augspurg, Sophia Goudstikker, Gabriele Reuter, Emma Merk, Carry Brachvogel. Auf dem ersten Frauenkongress 1899 stellen sie Forderungen für die Zukunft– sie bleiben gültig bis heute.

Ingvild Richardsen forscht über die Frauenbewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts. 2018 kuratierte sie die Ausstellung „Evas Töchter. Münchner Schriftstellerinnen und die moderne Frauenbewegung 1894-1933“ in der Monacensia im Hildebrandhaus. Der gleichnamige Begleitband zur Ausstellung erschien im Volk Verlag, München.

Veranstalter: Monacensia im Hildebrandhaus in Kooperation mit dem S. FISCHER Verlag

Eintritt frei / Anmeldung unter monacensia.programm@muenchen.de