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Datum/Zeit
Datum - 25.10.2018
19:30 - 21:30

Veranstaltungsort
Buchhandlung Pfeiffer

Kategorien


Briefwechsel mit neuen Gedichten arabisch und deutsch
Der Lyriker SAID, der vor Jahrzehnten den iranischen Diktaturen entkam und der syrische Dichter und Exilant YAMEN HUSSEIN tauschen sich aus über Flucht und Ankunft, Heimatverlust und Sprache, Gewalt und Poesie und über ihre Städte Teheran und Homs. Ein Gespräch zwischen Unbekannten in Briefen und Gedichten, vermittelt vom Deutschen PEN-Zentrum – Writers in Exile, vor der ersten Begegnung im März 2017.
Sie lebten in einer Stadt und kannten sich nicht. Der eine ist halb so alt wie der andere, aber beiden gemeinsam ist die Ankunft in der Fremde. YAMEN HUSSEIN, geboren 1984 in Homs/Syrien, engagierte sich in Protesten gegen das Regime, geriet in Gefahr, floh 2013 aus Syrien und kam Ende 2014 über den Libanon und die Türkei nach Deutschland. Der Dichter SAID, Jahrgang 1947, stammt aus Teheran, wollte 1965 in München studieren und blieb, getragen von Studenten-Protesten gegen den Schah, die jede Rückkehr unmöglich machten. Von einer Iran-Reise 1979, nach der Revolution, mit deutlichen Vorboten islamistischer Gewalt, kehrte er nach München zurück.