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Datum/Zeit
Datum - 12.12.2019
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Tschechisches Zentrum München

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Ein tschechischer Superheld aus der Zeit der deutschen Besatzung literarisch neu entdeckt: Lesung und Gespräch mit Petr Stančík. Moderation: Zuzana Jürgens.

Der Schriftsteller, Lyriker und Dramatiker Petr Stančík (*1968) verarbeitet in seinem Roman „Pérák – Der Superheld aus Prag“ (edition clandestin 2019, übers. von Maria Sileny) eine tschechische Sage aus der Zeit der deutschen Besatzung. Damals erzählten sich die Menschen in Prag von einem maskierten Mann, der jeder Gestapo-Falle entkam. An den Füssen hatte der Held nämlich Sprungfedern befestigt, mit deren Hilfe er mühelos über Straßen, Häuser, ja sogar über das ganze Moldau-Tal springen konnte.

Im Buch trifft satirische Fiktion auf historische Fakten. Den Text ergänzen auch alte Fotografien Prags und Abbildungen von zeitgenössischen Plakaten. Das Resultat? »Fabelhaft surrealer Trash, sehr amüsant zu lesen«, so die Tageszeitung neues deutschland.

Veranstalter: Tschechisches Zentrum München

In Kooperation mit dem Institut für Slavische Philologie der LMU München

Gefördert durch: Tschechisches Literaturzentrum