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URL:https://www.literaturseiten-muenchen.de/veranstaltungen/mizrahi-music-
 kiosk/
SUMMARY:Mizrahi Music Kiosk
DESCRIPTION:\n\nMusiktalk mit Yasmin Tal &amp\; Sapir von Abel im Rahmen de
 r Ausstellung "Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen"\n\n\n\n\nMizwasfür
 musik? In der Tat ist es ein in München selten gehörtes musikalisches Ge
 nre\, das wir uns heute im Habibi Kiosk vornehmen. Aber – so viel könne
 n wir versprechen – es lohnt sich! Ursprünglich steht der Begriff Mizra
 hi für die Musik der Jüd*innen\, die nach 1948 aus arabischen Ländern v
 ertrieben wurden\, zum Beispiel aus dem Jemen\, Libyen\, Irak\, Ägypten\,
  Marokko und Tunesien und sogar Georgien. Die damalige Kulturproduktion Is
 raels war jedoch bereits belegt von der Mehrheitsgesellschaft. Und die hö
 rte vornehmlich europäische Musik. Und so entstand diese Musik in Nischen
 \, in Tavernen und Bars von Haifa und Jaffa\, in Verbindung mit frischen E
 inflüssen aus Jazz und Rock und traditionellen Instrumenten aus der Maghr
 eb/Levante Region\, aufgenommen und verkauft im Untergrund. Und mit den Ja
 hren wurde der Begriff Mizrahi zu einem Dach für alles\, was als „inlä
 ndische Weltmusik“ bezeichnet werden könnte. Mit dabei ist auch die irr
 e populäre „Greek Craze“ rundum den vom Musiker Aris San importierten
  griechischen Laïko-Pop\, aber auch der anatolische Sound\, der äthiopis
 che Pop und die Musik der Iranischen Jüd*innen. Manche kreative Explosion
  vermochte sogar\, all das in nur einem Song zu mischen.\n\n„Inländisch
 e Weltmusik“ – das ist in der Hilflosigkeit der Beschreibung analog zu
 m Umgang mit der hiesigen Musikproduktion der sogenannten Gastarbeiter*inn
 en. Denn zwischen Welt-Erfolgen und systematischer Marginalisierung hat es
  die „Mizrahi“ Musik zur dominierenden Kraft des Mainstream geschafft.
  Wie es um die Anerkennung in der sogenannten Leitkultur aussieht\, könne
 n wir ja an diesem Abend erörtern. Denn zusammen mit Sapir von Abel\, Yas
 min Tal und Sebastian Reier tauchen wir ein: Mit unglaublicher Musik\, haa
 rsträubenden Anekdoten\, Original Schallplatten und Compilations\, mit MP
 3s und Videos und sehr viel Wohnzimmeratmosphäre entsteht ein Music-Kiosk
 \, der viele Horizonte erweitern wird.\n\nModeration: Sebastian Reier\n\nU
 m 17 Uhr ist das Publikum zum Kuratorinnenrundgang durch die Ausstellung 
 “Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen” bei uns im Museum eingeladen.
  Anmeldung über den Ticketshop.\n\nDie Veranstaltung findet auf Englisch 
 statt.\n\nWeitere Informationen\n\n
CATEGORIES:Ausstellungen,Gespräch / Diskussion,Literatur &amp; Musik
LOCATION:Habibi Kiosk\, Maximilianstraße 26\, München\, 80539\, Deutschla
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