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Datum/Zeit
Datum - 01.08.2020 - 31.08.2020
Ganztägig

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Soll man das, worüber man nicht sprechen kann, lieber verschweigen, oder doch versuchen, irgendwie darüber zu berichten? Im August lädt das Tschechische Zentrum München zur gemeinsamen Lektüre von Alena Zemančíkovás „Geschichte in indirekter Rede“ (KLAK Verlag 2019, übers. von Daniela Pusch), einem Roman über Freiheit, Frustration und Generationenbeziehungen im westböhmischen Grenzgebiet, ein.

Als Anna erfährt, dass sich ihr Bruder das Leben genommen hat, kommen viele Erinnerungen hoch, Erinnerungen an ihre Eltern, ihre Kindheit, die Region und die Zeit, in der sie beide groß geworden sind. Zemančíková, die unter anderem Autorin zahlreicher Radioreportagen aus dem Grenzgebiet ist, stellt im Buch – wie sonst als indirekt – einige zentrale Fragen, allen voran warum wir uns gerade dort zu Hause fühlen, wo wir uns zu Hause fühlen, und ob wir unser Zuhause verlieren, wenn wir von unseren Nächsten verlassen werden.

Wir freuen uns sehr zu hören, was Sie von diesem melancholischen, aber sehr rührenden und persönlichen Buch denken. Auf Facebook und Instagram sowie auch per E-Mail an ccmunich[at]czech.cz können Sie uns erzählen, was Ihnen bei der Lektüre besonders gefallen oder gestört hat, ob Sie es weiterempfehlen würden, oder sogar vielleicht ein zweites Mal lesen möchten.

Einen Fragenkatalog zum Buch finden Sie hier: http://munich.czechcentres.cz/programm/detail/online-lesekreis-geschichte-in-indirekter-rede/