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Datum/Zeit
Datum - 07.05.2023
17:30 - 19:30
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Veranstaltungsort
Kulturzentrum Mohr-Villa Freimann

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„Panter, Tiger & Co – mit den Waffen des Geistes“ nimmt uns mit auf eine heiter-tiefgründige Reise in das literarische Universum des Kurt Tucholsky – eingebettet in Musik, die im Kontext der Zeit steht oder ganz einfach die Stimmung der Texte widerspiegelt.

Die armenische Konzert-Pianistin Varvara Manukyan begleitet Sabine Sauer aber auch bei Rüdiger Wolffs kongenialen Vertonungen von Gedichten Kurt Tucholskys.

Ein Abend, der bereichert und inspiriert und der noch lange nachklingt.

 

Peter Panter oder Theobald Tiger – das waren nur zwei der Pseudonyme, unter denen Kurt Tucholsky – mal sanft poetisch, mal scharf satirisch – die Welt beschrieb, in der er lebte.

Eine Welt, die geprägt war von den Schrecken und Verwüstungen des ersten Weltkriegs.
Und es war die „Zwischenwelt“ der Weimarer Republik, in der kluge Köpfe wie er die Bedrohung des heraufziehenden Nationalsozialismus bereits klar vor Augen hatten.

Am 10. Mai 1933 wurden seine Bücher und Artikel von den Nazis ins Feuer geworfen, wie die Schriften so vieler.

Tucholsky war einer der brillantesten Essayisten seiner Generation, und er war Europäer durch und durch: zu einer Zeit, als der europäische Gedanke noch eine Utopie war. Sein Werk hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren.

Sabine Sauer

Man kennt sie. Ihre Stimme und Erscheinung sind einem vertraut, denn lange war sie aus Rundfunk und Fernsehen nicht wegzudenken.

Die beliebte Moderatorin reiste für „Showfenster“ um den Globus, um Weltstars wie Audrey Hepburn, Jack Lemmon, Paul Newman, Elton John oder Eric Clapton zu interviewen. Und ihr Name steht auch heute noch für Sendungen wie das Talkformat „Unter 4 Augen“, „Wir in Bayern“ oder die große „Sternstunden Gala“ – das Benefizprojekt der Bayerischen Rundfunks, für das sie sich auch als Patin einsetzt.

Seit den 80er Jahren moderierte sie im Hörfunk u.a. auf BR Klassik.
Mehrfach wurde sie für Ihre Arbeit ausgezeichnet: mit der “Goldenen Kamera”, zwei Mal mit dem “Telestar”, dem Vorgänger des “Deutschen Fernsehpreises” und mit dem Bayerischen Verdienstorden.

Varvara Manukyan

Seit Jahrzenten beschäftigt sich die Musikerin mit historischer Aufführungspraxis und versucht, für Konzerte Instrumente zu finden, die aus der Zeit der Komposition stammen. Ihr Repertoire reicht von den frühesten Zeugnissen für Tasteninstrumente aus dem 16. Jahrhundert bis zur zeitgenössischen Musik, wobei es ihr ein besonderes Anliegen ist, den musikalischen Reichtum ihres Heimatlandes Armenien und der osteuropäischen Musik im Westen bekannt zu machen. Zahlreiche Konzerte als Solistin und Kammermusikerin führen sie durch Europa und Asien.

 

Ihre breitgefächerte Ausbildung als Pianistin und Cembalistin erhielt sie anfänglich in Yerevan und später am renommierten Moskauer Gnessin Konservatorium bei Irina Naumova und am Tschaikovsky Konservatorium bei Olga Martynova und an der Hochschule für Musik und Theater München, wobei sie sämtliche Abschlüsse wie auch das Meisterklassenstudium bei Christine Schornsheim mit Auszeichnung absolvierte. Mit einigen Meistern der alten Musikszene wie Ton Koopman, Christopher Stembridge, Davitt Moroney, Andreas Staier, Trevor Pinnock und Bart van Oort vervollkommnete sie ihr Spiel.