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 ion-frauen-in-afghanistan-und-die-verantwortung-der-weltgemeinschaft/
SUMMARY:Podiumsdiskussion - Frauen in Afghanistan und die Verantwortung der
  Weltgemeinschaft
DESCRIPTION:Frauenrechte sind keine kulturelle Frage\, sondern universelle 
 Menschenrechte. Zwischen Machtpolitik und Menschenrechten.\n\nGrußwort: D
 r. Stephan Dünnwald\n\nModeration: Dr. Corina Toledo\, FKP e.V.\n\nRefere
 ntinnen:  Mahbuba Maqsood / Laya Rahmany / Nabila Lalee\n\nAfghanistan is
 t kein Einzelfall. Weltweit kämpfen Frauen um ihr Land\, ihre Körper\, i
 hre Kinder und ihre Rechte. Sie werden kriminalisiert\, vertrieben oder er
 mordet\, weil sie sich gegen Gewalt\, gegen Landraub\, gegen Umweltzerstö
 rung oder gegen ein Wirtschaftssystem stellen\, das Profite über Leben st
 ellt und Macht in den Händen weniger konzentriert – meist in den Hände
 n von Männern.\n\nMit der gesetzlichen Verankerung von Gewalt hat das Tal
 iban-Regime eine neue Eskalationsstufe erreicht. Ein Strafgesetzbuch\, das
  Frauen weiter entrechtet und männliche Gewalt institutionell absichert. 
 Körperliche Bestrafung durch Ehemänner wird legitimiert\, die Bewegungsf
 reiheit von Frauen eingeschränkt und ihre gesellschaftliche und rechtlich
 e Stellung weiter beschnitten. Gewalt ist damit nicht mehr nur Realität 
 – sie wird zum Gesetz.\nUnd doch dürfen wir Frauen nicht allein als Opf
 er dieser Verhältnisse betrachten. Diese Veranstaltung will genau diese P
 erspektive bewusst erweitern. Sie will nicht bei der Beschreibung von Unte
 rdrückung\, Gewalt und existenzieller Bedrohung stehen bleiben\, sondern 
 den Kampfgeist\, die Widerstandskraft und die Hand-lungsmacht von Frauen s
 ichtbar machen. Frauen\, die trotz lebensgefährlicher Bedingungen weiterl
 ernen\, lehren\, arbeiten\, organisieren\, protestieren\, dokumentieren un
 d für ihre Kinder und ihre Zukunft kämpfen. Frauen\, die sich Räume sch
 affen\, wo ihnen Räume genommen werden.\n\nDiese Veranstaltung soll desha
 lb nicht bei der Ohnmacht enden. Sie soll den Widerstand sichtbar machen\,
  Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und Wege aus der Gewalt suchen.\n\nDenn
  Frauenrechte sind keine Frage der Kultur. Sie sind universelle Menschenre
 chte.\n\nEintritt frei
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