Karte nicht verfügbar

Datum/Zeit
Datum - 24.10.2020
18:30
Termin im Kalender eintragen: iCal

Kategorien


Frauen mit Migrationsgeschichte in der kommunalen Politik

Samstag, den 24.10.2020 um 18.30 Uhr

Gewölbesaal Mohr-Villa

Frauen mit Migrationsgeschichte sollen in Führungspositionen auf allen Ebenen vertreten sein – eine klare Forderung, die bei der Podiumsdiskussion im Zentrum steht. Zusammen mit den Referentinnen Katrin Habenschaden (zweite Bürgermeisterin von München), Teresa Àvila Rivera (Menschenrechtsaktivistin aus Mexiko, Gründungsmitglied vom Dachverband Casa Latinoamérica Pacta Servanda, Mitglied des Migrationsbeirates), Dimitrina Nikolova Lang (Vorsitzende Migrationsbeirat München) und Vesile Sönmez (Integrationsbeauftragte, DIE LINKE) macht Cristina Toledo die Wichtigkeit einer solchen Diskussion deutlich:

Mit den Reformen des Wohlfahrtsstaates und dem Wandel der bundesdeutschen Migrations-und Integrationspolitik ist Integrationspolitik eine kommunale Pflichtaufgabe. Doch obwohl der Migrationsanteil in Deutschland etwa 20 % und in Großstädten 30% bis über 40% (wie in München) beträgt, sind Führungspositionen von Menschen mit Migrationsgeschichte kaum zu finden. Auf diese strukturellen Probleme hinzuweisen ist Ziel der transkulturellen und interdisziplinären Initiative „Frau-Kunst-Politik“ von Corina Toledo, Politikwissenschaftlerin und Ökofeministin.

Auf der kommunalen Ebene, die als Einstieg in die Politik gilt, ist die Repräsentation von Migrantinnen inadäquat. Denn für ein friedliches, soziales und demokratisches Zusammenleben ist eine aktive Teilhabe fundamental – nur dadurch kann eine gelungeneIntegration und Partizipation in der Gemeinschaft gelingen.

Die Stärkung von Frauen in Führungspositionen ist ein wichtiger Schritt im Abbau von Diskriminierung. Frau-Kunst-Politik in Zusammenarbeit mit den Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, sowie DaMigra und den MUT- Macherinnen fördern darum auch die Stärkung von Frauen und ihre Beteiligung an sozialer, politischer und wirtschaftlicher Sicherheit.

Die Podiumsdiskussion wird moderiert von Renate Maltry, Rechtsanwältin und Vorsitzende des Stadtbundes der Münchner Frauenverbände.

Außerdem wird der Abend musikalisch begleitet von der Sängerin Amélie Haidt, die mit ihrer

Stimme und ihrem Gitarrenspiel das Leben in ihre ganz eigene Perspektive rückt und zum Nachdenken anregt – ganz nach dem Motto der Podiumsdiskussion.

Sie finden die aktuellsten Infos unter: www.mohr-villa.de

Wir bitten Sie, die Standards zur Eindämmung des Coronavirus zu beachten.

Anmeldung:

Mohr-Villa, treffpunkt@mohr-villa.de, Tel: 089 324 32 64, www.mohr-villa.de;

Info: info@frau-kunst-politik.de