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Datum/Zeit
Datum - 11.11.2019
19:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Münchner Stadtbibliothek, Am Gasteig, Ebene 1.1

Kategorien


In vielen Staaten gibt es keine oder nur eine stark eingeschränkte Pressefreiheit. Trotzdem forschen Journalistinnen und Journalisten täglich nach der Wahrheit, um Missstände ans Tageslicht zu bringen. Wie gefährlich das sein kann und warum viele Journalistinnen und Journalisten aus ihren Heimatländern flüchten müssen, davon erzählen Lillian Ikulumet aus Uganda und Olaleye Akintola aus Nigeria aus eigener Erfahrung. Ikulumet recherchierte als politische Reporterin zu einer Zeit, als in Ugandas Parlament die Einführung der Todesstrafe diskutiert wurde. In ihren Artikeln gab sie jenen eine Stimme, deren Leben durch einen entsprechenden Gesetzesentwurf bedroht war. Akintola zog durch seine journalistische Arbeit in der komplizierten politischen Gemengelage den Zorn verschiedener Machthaber auf sich. Heute leben und arbeiten beide in München und erfahren als SZ-Kolumnist_innen, wie sich Pressefreiheit anfühlt.

Moderation: Korbinian Eisenberger, Süddeutsche Zeitung

Eintritt frei