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Datum/Zeit
Datum - 22.03.2022
19:00 - 20:30
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Veranstaltungsort
Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Buchpräsentation und Gespräch mit Rafael Seligmann und Christian Ude

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Wie sehr Juden mit der Geschichte in Deutschland verbunden waren und sind, beschreibt der Publizist Rafael Seligmann historisch genau und emotional berührend in seiner bislang dreiteiligen familiengeschichtlichen Roman-Reihe im Langen Müller-Verlag »Lauf, Ludwig, lauf! Eine Jugend zwischen Synagoge und Fußball« in Ichenhausen, »Hannah und Ludwig. Heimatlos in Tel Aviv« sowie aktuell »Rafi, Judenbub«, die seine Eltern und ihn 1957 zurück nach Deutschland und nach München führt. Während die Eltern ihre verlorene Heimat suchen, muss der zehnjährige Rafi in einem fremden Land Fuß fassen. Seine Entscheidung Politologie zu studieren, hat gewiss damit zu tun, dass er die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, ihrer Verdrängungsmechanismen und den in ihr fortdauernden alt-neuen Antisemitismus verstehen will.

Rafael Seligmann ist Publizist, Politologe, Historiker und einer der bedeu­tendsten jüdischen Schriftsteller der Nachkriegs­generation. Er schuf den ersten deutsch-jüdischen Gegenwarts­roman Rubinsteins Verstei­gerung sowie zahlreiche weitere literarische Werke, ist Sachbuch­autor und Gründer und Herausgeber der Jewish Voice from Germany.

Grußwort: Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Autor: Rafael Seligmann
Moderation: Christian Ude, Alt-Oberbürgermeister der LH München und Autor
Eintritt: frei

Anmeldung erforderlich: Telefon (089) 202400-491 oder karten@ikg-m.de
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München