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Datum/Zeit
Datum - 09.07.2019
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Jüdisches Museum München

Kategorien


The Image of the Arab in Israeli Art

Vortrag von Smadar Sheffi in englischer Sprache

Die arabischen Palästinenser dienten seit den ersten Einwanderungswellen als ein prominentes Motiv für die unter den Vorzeichen des Zionismus neu entstehende jüdische Kunst. Oftmals wurden sie im Zeichen des Orientalismus als „noble Wilde“ dargestellt, mitunter aber auch als getreues Abbild der biblischen Charaktere, in beiden Fällen aber als eine in der Zeit stehengebliebene ländliche Bevölkerung. Nur selten wurden das arabische Bürgertum oder die einfachen Arbeiter_innen in den Städten dargestellt. Dieser Vortrag wird darauf eingehen, wie sich seit Staatsgründung, vor allem aber seit der ersten und zweiten Intifada das „Bild des Arabers“ in der israelischen Kunst gewandelt hat.

Smadar Sheffi ist Dozentin an der School of Design & Innovation des College of Management Academic Studies. Sheffi war außerdem zwanzig Jahre lang Kunstkritikerin der Zeitung Ha’aretz. Sie berichtet weiterhin regelmäßig über zeitgenössische Kunst für das israelische Fernsehen und Radio und arbeitet als Ausstellungskuratorin, u.a. für das Bialik House Museum in Tel Aviv.

Anmeldung unter:
Email juedische.geschichte@lrz.uni-muenchen.de

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung  »Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen«

Preis
Eintritt frei

Veranstalter
Eine Veranstaltung des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum München.