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Datum/Zeit
Datum - 23.06.2019
11:00 - 13:00

Veranstaltungsort
Treffpunkt Gloria Palast

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Bis vor kurzem hatte München mit dem “Neuen Gabriel” nicht nur das weltweit älteste, durchgängig bis heute bespielte Kino sondern in der Sonnenstraße auch einmal Europas größtes und modernstes Lichtspielhaus. Dank pfiffiger Kino- und Filmpioniere wie Carl Gabriel, Peter Ostermayr oder Wilhelm Sensburg sowie auch einiger geschäftstüchtiger Frauen wie der “Vorstadtkinokönigin” Maria Zach lernten die Bilder an der Isar nicht nur schnell laufen, sondern wurden auch früh in “Glashäusern” mitten in der Stadt auf Zelluloid gebannt und bald schon in Geiselgasteig in richtigen Studios produziert. Und dann in wahren Prachtpalästen oder schlichten “Bumskinos” dem bildersüchtigen Publikum gezeigt. Wo und wie das in den ersten Jahrzehnten in München geschah, davon erzählt Heidi Rehn in ihrem aktuellen Roman “Das Lichtspielhaus”, der die (fiktive) Kinobetreiberfamile Donaubauer von der legendären Stummfilmära über die Tonfilmkrise bis in die Zeit des Nationalsozialismus begleitet, in dem Film und Kino als Propagandainstrument missbraucht wurden. Der Romanspaziergang ist eine Mischung aus Lesung und Hintergrundgeschichten zu Roman und Münchner Geschichte aus dem Recherchefundus.
Treffpunkt: Eingang Gloria Palast, Karlsplatz/ Stachus
Kosten: 12 EUR/ Person
Anmeldung unter heidi@dierehn.de oder 01577/ 93 97 801