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Datum/Zeit
Datum - 07.12.2017
10:00 - 18:00

Veranstaltungsort
Literaturhaus München

Kategorien Keine Kategorien


Mit u.a. Stefanie Sargnagel, Miriam Lay Brandner, Jan Kuhlbrodt, Julietta Fix und Rick Reuther.

Instagram oder Facebook, Twitter oder Blogs: Auf den Timelines hält sich die Zeit nur kurz auf und orgelt dann im Affenzahn weiter. Dabei entstehen neue kreative Textformen, die in ein 280 Zeichenlimit von Twitter passen oder die durch Likes und Shares auf Facebook weiterwachsen.
Literatur ist längst nicht mehr nur das, was zwischen zwei Buchdeckel passt. Sie entsteht digital, schnell und mit einer eigenen Poesie, kollektiv oder im Dialog mit Lesern. Ist das neu? Ist das gut? Wir machen bei der Tagung einen Screenshot der Literatur, halten die Timeline auf »jetzt« an, schauen, was im Netz passiert und stellen Fragen an die neuen Formen. Wie viele Zeichen braucht man, um literarisch zu schreiben, und wie verhalten sich die neuen »kleinen Formen« zu denen des 20. Jahrhunderts? Welche Position hat der/die Autor*in, oft in live-Übertragung und häufig mit Profilbild und Privatsphäre agierend? Und gewinnt eine Literatur, die so unmittelbar auf ihre Zeit reagiert, neue Relevanz, neue Autoren und Leser/»Wreader«?
Schnell und interaktiv soll auch die Tagung selbst sein, ein Forum derer, die das angeht. Neben Vorträgen laden wir ein zu aktiver Teilnahme an den Workshops über Netzromane, Elektrolyrik und genau 404 experimentelle Arten zu sprechen.

Moderation: Zoë Beck & Marie Schmidt

Veranstalter: Bayerische Akademie des Schreibens
Eintritt: Euro 10.- / 7.- // (nutzen Sie unser KOMBITICKET zusammen mit dem Tagungsauftakt am 6.12. für Euro 15.- / 10.-)

Karten über die Website des Literaturhauses oder unter 089/19293427