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Datum/Zeit
Datum - 01.08.2019
19:00 - 20:00

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Donnerstag, 01.08.2019, 19 – 20 Uhr // Lesung // Julia Fritzsche // Tiefrot und Radikal bunt  // 8 EUR pro Ticket

Ein selbstbewusstes Plädoyer für die neue linke Erzählung. Aus der bedrängenden Gegenwart schlagen vor allem die Rechten Kapital – dabei sind es linke Themen, die zentral für eine bessere Gesellschaft sind. Anhand großer Themen geht die Autorin auf Spurensuche, hat Menschen in ihrem Alltag begleitet und mit ihnen gemeinsam weitergesucht nach dem Potential, die Welt zu verändern.

Julia Fritzsche, geboren 1983, ist Journalistin, sie schreibt für den Bayerischen Rundfunk, arte, analyse und kritik u. a. Sie lebt in München. Für ihr Hörfunk-Feature »Stell dich nicht so an!« Indizien für eine Rape Culture (zusammen mit Laura Freisberg) bekam sie den Juliane Bartel Medienpreis 2013. Ihr Feature »Prolls, Assis und Schmarotzer!« Warum unsere Gesellschaft die Armen verachtet (zusammen mit Sebastian Dörfler) wurde 2016 mit dem 2. Preis des Otto-Brenner-Preises sowie mit dem Deutschen Sozialpreis ausgezeichnet. Das Feature Das Pogrom von Hoyerswerda: Eine Reise in die Gegenwart (ebenfalls mit Sebastian Dörfler) erhielt den Pechmannpreis 2018.

Pressestimme: »Fritzsche gelingt es, wirklich Geschichten und Denkansätze miteinander zu verknüpfen, sie in einen narrativen und konzeptuellen globalen Zusammenhang zu bringen und so als Teile von etwas Größerem begreifbar zumachen. Und wenn man sich anschaut, wie wenig in der öffentlichen Debatte linke Erzählungen überhaupt auftauchen, dann ist das ein sehr wichtiger Faden, den die Autorin da aufrollt.« Barbara Eisenmann, Deutschlandfunk »Andruck«