Lade Karte ...

Datum/Zeit
Datum - 18.03.2020
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
NS-Dokumentationszentrum München

Kategorien


Kartoffelkäfer als Kriegswaffe und Schweine zur „Volkserziehung“ – Tiere wurden vom Nationalsozialismus vereinnahmt. Die Hundezucht diente den Nationalsozialisten als Vorbild für ihren Rassenwahn. Insekten waren im Volksschulunterricht Teil der Kriegsvorbereitung. Und der Hirsch sollte den Mythos vom „deutschen Wald“ stützen.

In Tagebüchern und Fachzeitschriften, Schulfibeln und Propagandamaterial stößt Jan Mohnhaupt auf Tiere und ihre besondere Rolle im Nationalsozialismus. Im Stil einer historischen Reportage begibt er sich auf ihre Spuren, von den Pferden an der Ostfront bis zu den Katzen in deutschen Wohnzimmern. Er macht deutlich, dass auch dieser Ausschnitt der NS-Geschichte das nationalsozialistische Weltbild überraschend klar widerspiegelt.

Jan Mohnhaupt ist freier Journalist und Autor. Über sein Buch spricht er mit Knut Cordsen (Bayerischer Rundfunk).

Eintritt frei
Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit dem Literaturhaus München und dem Hanser Verlag