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SUMMARY:Tschechoslowakische Auslandspropaganda:  Zwei Zeitschriften aus dem
  Kalten Krieg im Vergleich
DESCRIPTION:Die französische Historikerin Hélène Leclerc untersucht die 
 beiden Zeitschriften Im Herzen Europas und La Vie tchécoslovaque zwischen
  1953 und 1971 und die Rolle ihrer Redakteurin Lenka Reinerová.\n\nIm Her
 zen Europas (1958–1971) war eine tschechoslowakische deutschsprachige Ze
 itschrift\, die sich sowohl an Leser in der Bundesrepublik Deutschland ric
 htete als auch an solche in Österreich\, der Schweiz und Luxemburg sowie\
 , wenn auch in geringerem Maße\, an Leser in der DDR. Sie erschien im Pra
 ger Orbis-Verlag und wurde von Gustav Solar (1916–1997) und Lenka Reiner
 ová (1916–2008) herausgegeben. Der Gründung von Im Herzen Europas ging
 en bereits drei „Schwesterzeitschriften“ des Orbis-Verlags voraus: ein
 e 1945 lancierte englischsprachige Ausgabe (Czechoslovak Life) sowie eine 
 schwedische (Livet i Tjeckoslovakien) und französische (La Vie tchécoslo
 vaque)\, die jeweils ab 1953 erschienen. Diesen vier Ausgaben folgten im J
 ahr 1961 noch eine italienische (Vita cecoslovacca) und eine weitere deuts
 chsprachige Sonderausgabe\, die an Österreich gerichtet war (Wir und Sie 
 im Herzen Europas). Im Januar 1968 fusionierten die Redaktionen\, wobei di
 e Führungsrolle der Redaktion von Im Herzen Europas zukam\, da Solar und 
 Reinerová zum Chefredakteur und zur stellvertretenden Chefredakteurin der
  Gesamtheit der Zeitschriften wurden.\n\nDer Vortrag bietet erste Ansätze
  zur Erforschung der französischen Ausgabe. Die vergleichende Analyse zwi
 schen Im Herzen Europas und La Vie tchécoslovaque soll dazu beitragen\, d
 ie Mechanismen der tschechoslowakischen Auslandspropaganda im Vorfeld des 
 Prager Frühlings und die Anpassungsstrategien der beiden Redaktionen\, de
 ren Arbeit sich an unterschiedliche Länder und Kontexte richtete\, zu unt
 ersuchen.\n\nHélène Leclerc ist habilitierte Dozentin am Germanistischen
  Institut der Universität Toulouse-Jean Jaurès (Frankreich). Sie lehrt G
 eschichte und Kulturgeschichte der deutschsprachigen Länder und Mitteleur
 opas. Schwerpunkte ihrer Forschungen sind die deutsch-tschechischen Bezieh
 ungen im 19.\, 20. und 21. Jahrhundert und die deutschsprachige Literatur 
 und Presse in den böhmischen Ländern. 2022 erschien ihre Studie Lenka Re
 inerová und die Zeitschrift Im Herzen Europas. Internationale Kulturbezie
 hungen während des Prager Frühlings in der Reihe „Intellektuelles Prag
  im 19. und 20. Jahrhundert“ (Böhlau) und 2025 der literarische Reisef
 ührer Prague en v.o. (Atlande).\n\nEine Veranstaltung des Adalbert Stifte
 r Vereins – Kulturinstitut für die böhmischen Länder in Kooperation m
 it dem Collegium Carolinum sowie dem Lehrstuhl für Geschichte Ost- und S
 üdosteuropas der Ludwig-Maximilians-Universität München.
CATEGORIES:Vortrag
LOCATION:Adalbert Stifter Verein im Sudetendeutschen Haus\, Hochstr. 8\, M
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