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 osa-im-krieg/
SUMMARY:Ukrainische Prosa im Krieg
DESCRIPTION:Vortrag von Alexander Kratochvil\n\nPD Dr. Alexander Kratochvil
  ist Literaturwissenschaftler an der Slavistik der LMU München und Litera
 turübersetzer aus dem Ukrainischen und Tschechischen. Jüngst erschien un
 ter seiner Mitarbeit die erste „Ukrainische Literaturgeschichte” im de
 utschsprachigen Raum überhaupt. Von ihm übersetzte Literatur zum Thema d
 er Veranstaltung: Artem Tschech\, Musik für den Soldaten. Klett-Cotta\, 2
 026\, und Nullpunkt\, Arco Verlag\, 2022\, sowie\n\nAndrij Ljubka\, Die R
 ückseite des Kriegs\, Transit Verlag 2025\, und Sofia Andruchowytsch\, Am
 adoka-Trilogie (Die Geschichte von Romana\, Die Geschichte von Uljana\, Di
 e Geschichte von Sofia). „Amadoka-Trilogie” (Die Geschichte von Romana
 \, Die Geschichte von Uljana\, Die Geschichte von Sofia). Residenz Verlag 
 2023–2025.\n\nDas Jahr 2014 markiert einen Wendepunkt in der ukrainische
 n und europäischen Geschichte.\n\nScharfschützen erschossen über hunder
 t friedliche Demonstranten während des „Euro-Maidans“ in Kiew\, Russl
 and griff das Nachbarland an und okkupierte einen Teil seines Territoriums
 . 2022 folgt schließlich der inzwischen gescheiterte Versuch einer Vollin
 vasion Russlands\, um die ukrainische Staatlichkeit sowie Kultur und Sprac
 he zu zerstören.\n\nIn der Literatur werden der Euromaidan und der Krieg 
 seit 2014 in allen literarischen Gattungen reflektiert. Besonders seit 202
 2 erscheinen Essays von Schriftsteller:innen\, die als Armeeangehörige in
  verschiedenen Gebieten der Ukraine kämpfen\, sowie von freiwilligen Helf
 er:innen\, die das Militär unterstützen. Die Autorinnen und Autoren nehm
 en dabei weniger das Kriegsgeschehen selbst in den Blick als vielmehr die 
 Menschen im Krieg und die Auswirkungen des Krieges auf das Menschsein und 
 die Menschlichkeit. Die Protagonisten sind nicht nur Soldaten\, sondern au
 ch Zivilisten\, Frauen und Männer\, Kinder\, Tiere und die Landschaft. Di
 e Texte thematisieren auch Fragen von Schuld\, Verantwortung und Sühne un
 d problematisieren die Nachkriegszeit.\n\nDiese vielfältigen Aspekte soll
 en im Vortrag skizziert und in der anschließenden Diskussion vertieft wer
 den.\n\nEintritt frei.
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