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SUMMARY:Verschoben! Unerwünscht - Buchvorstellung mit Stefanie Schüler-Sp
 ringorum und Mirjam Zadoff
DESCRIPTION:Die Veranstaltung wurde auf den 24. September 2025 verschoben.\
 n\nIn ihrem neuen Buch "Unerwünscht. Die westdeutsche Demokratie und die 
 Verfolgten des NS-Regimes" (S. Fischer Verlage\, 2025) stellt die renommie
 rte Historikern Stefanie Schüler-Springorum erstmals die westdeutsche Nac
 hkriegsgesellschaft aus Sicht der Menschen dar\, die im Nationalsozialismu
 s verfolgt wurden. Damit erzählt sie eine bislang weitgehend ausgeblendet
 e Geschichte. Sie schildert die Erfahrungen von überlebenden Jüdinnen*Ju
 den und Sinti*zze und Rom*nja\, von ehemaligen Zwangsarbeitern und Homosex
 uellen im westlichen Teil Deutschlands in den ersten Nachkriegsjahrzehnten
 . Es gab nach 1945 nicht weniger Antisemitismus und Rassismus\, nicht weni
 ger Hass auf Homosexuelle als während der NS-Zeit\, sondern wahrscheinlic
 h sogar mehr. So war die Rede von ‚marodierenden‘ befreiten Osteuropä
 er*innen\, wenn es um ehemalige Zwangsarbeiter*innen ging\, oder von ‚fe
 ilschenden‘ jüdischen Displaced Persons auf dem Münchner Schwarzmarkt.
  Sinti*zze und Rom*nja waren während des Nationalsozialismus lückenlos r
 egistriert worden. Die 30.000 Namen umfassende Kartei wurde in der Bundesr
 epublik weiter für polizeiliche Maßnahmen verwendet. Auch Homosexuelle w
 urden weiterhin strafrechtlich verfolgt\, bis 1969 auf Grundlage des § 17
 5 in der Fassung von 1935.\n\nDas gängige Bild von der gelungenen Demokra
 tisierung der Bundesrepublik bekommt durch diese Geschichten einen Riss. D
 ie Erfahrungen der ehmals Verfolgten zeigen\, dass der Hass und die Ressen
 timents gegen sie nicht einfach verschwanden\, sie waren tief im Denken de
 r Menschen verankert und sind es zum Teil bis heute. Die Gründe und Funkt
 ionen dieser Einstellungen mögen sehr unterschiedlich sein\, doch sie hab
 en eines gemeinsam: den Wunsch der Mehrheitsgesellschaft\, dass die betrof
 fenen Menschen nicht da sein sollten.
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