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Datum - 26.01.2021
20:00
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Ein Abend mit Katharina Nocun & Ronen Steinke
Moderation: Amelie Fried

Der Extremismus ist auf dem Vormarsch, Verschwörungstheoretiker haben Hochkonjunktur. Corona wirkt wie ein Verstärker auf antisemitische und rassistische Anfeindungen. Das Virus sei eine Erfindung Israels, behaupten Corona-Leugner, das sogenannte »Weltjudentum« wird als Ursprung allen Übels ausgemacht. Zugleich werden Ikonen des Widerstands gegen die NS-Diktatur von heutigen Impfgegnern, die sich zu Opfern einer angeblichen Hygienediktatur stilisieren, missbraucht. Dass es seit Jahrzehnten nötig ist, jüdische Schulen und jüdische Gottesdienste unter Polizeischutz zu stellen, auch das zeige das Versagen des Staates im Kampf gegen den Antisemitismus, so der Jurist, Autor und SZ-Politikredakteur Ronen Steinke (»Terror gegen Juden«, Berlin Verlag). Wie Corona Feindbilder befeuert und der Staat alltägliche Bedrohungen zulässt, darüber sprechen Ronen Steinke und die Bürgerrechtlerin und Publizistin Katharina Nocun (»Fake Facts«, Quadriga Verlag) mit Amelie Fried, Moderatorin, Schriftstellerin und »Lichterkette-Botschafterin«.

Stream-Ticket: Euro 5.- (zzgl. 1,95 ReserviX-Servicegebühr)
Ticket unter https://literaturhaus-muenchen.reservix.de/p/reservix/event/1640025
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus // NS-Dokumentationszentrum München // Lichterkette e.V.