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Datum/Zeit
Datum - 19.11.2019
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Tschechisches Zentrum München

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Die verwinkelten Bezirke und die geheimnisvollen Aspekte der goldenen Stadt als Sinnbild der Welt des Traums, des Un- und Unterbewussten: Anhand von Gustav Meyrinks „Der Golem“ beleuchtet der Germanist Dolf Schwarz die besondere Rolle Prags für die Entwicklung der modernen Literatur.

In seinem wohl bekanntesten Werk greift Gustav Meyrink die alte jüdische Legende vom Golem auf, einem aus Lehm geschaffenen künstlichen Wesen, das als Verkörperung kollektiver Ängste und als Doppelgänger die Menschen beunruhigt. Der Vortrag stellt den Roman nicht nur als einen spannenden und unterhaltsamen Vertreter der phantastischen Literatur dar, sondern auch als Wegbereiter der literarischen Moderne.

Über den Referenten:

Dolf Schwarz stammt aus dem böhmischen Lubenz/Lubenec. Der studierte Germanist und Anglist wirkte bis zu seiner Pensionierung als Direktor des Wernher von Braun Gymnasiums in Friedberg. Bereits in der Studienzeit galt sein großes Interesse der deutschen Literatur in Prag und den böhmischen Ländern.

Veranstalter:

Institutum Bohemicum der Ackermann-Gemeinde, Tschechischen Zentrum München