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Datum/Zeit
Datum - 06.09.2020
19:00 - 20:00

Veranstaltungsort
Seidlvilla

Kategorien


Sonntag, 6. September 2020, 19.00 Uhr, Seidlvilla
Nikolaiplatz 1b, 80802 München
Wer war Lenin?
Zum 150. Geburtstag des „Vaters der russischen Revolution“

Wurde Lenin in München geboren? Nein, das kann nicht sein! Doch. In die Kaiserstraße der bayerischen Residenzstadt kam im Herbst 1900 unter dem Decknamen „Dr. Meyer aus Sibirien“ nicht Lenin, sondern der russische Staatsbürger Wladimir Iljitsch Uljanow (1870-1924). Erst in München benutzte er zum ersten Mal das Pseudonym „Lenin“, mit dem er auch in die Weltgeschichte eingegangen ist. Hier schrieb er seine programmatische Schrift „Was tun?“ und organisierte die Revolutionszeitung „Iskra“ (Funke), die über illegale Wege in Russland landete. „Die Münchner Zeit blieb uns stets in angenehmer Erinnerung…“ – erinnerte sich später seine Frau Nadeschda Krupskaja. Regelmäßig ging er im Englischen Garten spazieren, genoss das bayerische Bier und besuchte das Nationaltheater. „Wagner-Opern waren ihm am liebsten. Er soll sogar so ergriffen gewesen sein, dass er bei Vorstellungen in Tränen ausbrach“ – schrieb Krupskaja in ihren Memoiren.

Mitwirkende: Michael Tschernow, Anna Sutyagina (Klavier), Frits Kamp (Gesang) u. a.
Eintritt: € 10, ermäßigt: € 8.
Kartenvorbestellung: Tel. 089-351 69 87
Gefördert vom Bezirksausschuss Maxvorstand der Landeshauptstadt München
Veranstalter: MIR e.V., Zentrum russischer Kultur in München