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Datum/Zeit
Datum - 21.03.2019
20:00

Veranstaltungsort
Bayerische Akademie der Wissenschaften

Kategorien


Wissenschaft und Poesie: Die Musik
Ulrich Konrad und Michael Lentz im Gespräc

Moderation: Frieder von Ammon

Eine Kooperation des Lyrik Kabinetts mit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Mit freundlicher Unterstützung der Andrea von Braun Stiftung

Donnerstag, 21. März 2019, 20 Uhr
Veranstaltungsort: Bayerische Akademie der Wissenschaften,
Alfons-Goppel-Straße 11, 80539 München
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Theoretisches Wissen zur Musik wurde seit der Antike immer wieder in der Poesie entfaltet, und Metaphern wie die Weltenharmonie, die auf solchem Wissen beruhte, bildeten ein wichtiges Reservoir poetischen Denkens. Seit der Renaissance entwickelten sich die wissenschaftliche und die poetische Auseinandersetzung mit Musik auseinander. An diesem Abend finden sie – auf ihrem aktuellen Stand – wieder in einem spannenden Dialog zueinander. Ulrich Konrad ist Experte für europäische Musik des 17. bis 20. Jahrhunderts und Inhaber des Lehrstuhls für Musikwissenschaft der Universität Würzburg. Als erster und bislang einziger Musikwissenschaftler erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Michael Lentz ist Lautpoet, Literaturwissenschaftler und Musiker. Er wurde u. a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Seit 2004 ist er Präsident der Freien Akademie der Künste zu Leipzig und seit 2006 Lehrstuhlinhaber am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Frieder von Ammon ist Professor für Germanistik an der Universität Leipzig und spezialisierte sich entlang seines akademischen Werdegangs auf Lyrik, zudem beschäftigt er sich immer wieder auch mit Musik und musikästhetischen Themen.

————————————————————————————————

Vom Hörer aus
[…]

In jedem Fall
heben sich die
wahrnehmungsfördernden
Anstrengungssymptome und
Artikulationsunsicherheiten
der wandernden’
Stimme
von der lexikalisch-
semantischen Ebene
ab.

Diese
verweist immer
auf einen Ort
wo der Sprecher
nicht
ist.

[ …]
schreibt Martin Maurach

Michael Lentz, aus: Aller Ding. Fischer 2003, S. 58f.