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Datum/Zeit
Datum - 03.06.2019
19:00 - 20:30

Veranstaltungsort
Monacensia im Hildebrandhaus

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Seit 1914 tobte zwischen Heinrich Mann und Thomas Mann ein „deutscher Bruderkrieg“. Sie trugen ihn in ihren Schriften aus. Einig waren sich beide, dass der „gegenwärtige Krieg … auch um Gedanken geführt wird“ (Thomas Mann). Und er wurde auch um die Frage geführt, welche Verantwortung der Schriftsteller im zukünftigen Staat tragen sollte. Beide Brüder lebten in München, sprachen aber kein Wort miteinander. Dann kamen die Revolution und die Münchner Räterepublik, in der Heinrich Mann sich sofort engagierte: Der Dichter schritt zur Tat! „Kindisch“, fand das Thomas Mann. Und grübelte: Was war mit den neuen „sozialen Zeiten“ anzufangen? Mit ihren Kommentaren zu Kriegsende, Revolution und Republik bieten die Mann-Brüder ein großes Schauspiel. „Zwei Tendenzen der Menschheit“, so der Schriftsteller Egon Friedell im März 1919, „stehen sich hier gegenüber“.

Eintritt frei / Anmeldung unter monacensia.programm@muenchen.de

Veranstalter: Monacansia im Hildebrandhaus