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Datum/Zeit
Datum - 23.11.2022
18:15 - 19:45
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Veranstaltungsort
MVHS im HP8

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Die russische Literatur hat sich immer schon durch das große Spannungsfeld der identitätsstiftenden Orientierungen zwischen Ost und West ausgezeichnet. So stark der westeuropäische, demokratisch und kapitalistisch unterfütterte Liberalismus seit 1850 in der russischen Kultur wirkte, gab es stets auch mächtige Gegenstimmen: In bewusster Opposition gegen die westlichen Ideale formulierten Dostojewskij und Solschenizyn die Vision eines religiös verfassten Panslawismus und propagierten die Idee einer von Moskau ausgehenden Bewegung in der Anmaßung, Europa von der Aufklärung „heilen“ zu müssen.Turgenew und Kopelew warben im betonten Gegensatz um ein enges Bündnis mit Deutschland und Frankreich.

– Fjodor M. Dostojewskij und der Panslawismus (23. November)
– Iwan S. Turgenew und das romantische Europa (30. November)
– Alexander I. Solschenizyn und die geistigen Grundlagen Russlands (7. Dezember)
– Lew S. Kopelew und die Faszination für die deutsche Literatur (14. Dezember)

Vortragsnummer: P244160

Dozent: M.A. Stefan Winter

Gebühr: € 32,- einzeln buchbar