by LiSe | 31. Mai 2024 | Blog, Vermischtes
10 Jahre Bücher, die junge Leser*innen bewegen
Die Reihe „Kontrovers“ der Münchner Stadtbibliothek bringt seit zehn Jahren Licht in den Dschungel aktueller Debatten über Kinder- und Jugendbücher und auch neuer Verlagsmoden. Denn Kinder- und Jugendliteratur erzählt wunderbare Geschichten und erlaubt in der kritischen Auseinandersetzung einen Blick auf unsere Gesellschaft.
Zum Jubiläum haben sich Christine Knödler und Frank Griesheimer Moritz Klein (Verlagsleitung des Peter Hammer Verlags), Christian Linker (Autor), Julya Rabinowich (Autorin) und Ilke Sayan (Booktuberin) eingeladen. Red
6. Juni 2024, 19 Uhr, Stadtbibliothek im Motorama / Showroom
Anmeldung bitte per E-Mail über stb.oeffentlichkeitsarbeit@muenchen.de
by LiSe | 30. Apr. 2024 | Blog, Titelgeschichte
München übersetzt Sophokles’ „Anti·gone“ neu
Von Sevda Cakir
Am 28. Mai ist „Internationaler Tag der Leichten Sprache“. Er erinnert seit 2020 daran, dass viele Menschen schwere Sprache nicht verstehen. Weltweit zum ersten Mal wurde in München an einem deutschen Stadttheater ein Stück in Leichter Sprache inszeniert. Die Übersetzung von Anne Leichtfuß und ihrer Prüfgruppe soll dieses Jahr noch verlegt werden: Antigone in Leichter Sprache. (mehr …)
by LiSe | 30. Apr. 2024 | Blog, Kolumne
Audio-Podcasts sind etwas Großartiges. Man hört sie. Sonst nichts. Beim Gehen, beim Stehen, beim Sitzen, beim Liegen. Ohren sind ja so was von bottomless, lassen sich mit Inhalt auf Inhalt auf Inhalt füllen. Okay. Hat am Ende etwas sehr Textlastiges. Mitswingen, Mitwippen, Mitschaukeln, Mitsingen … is nicht. Stattdessen heißt es, konzentrieren, heißt es (wer’s wirklich ernst damit meint), ja kein Wort verpassen. Hm. Nicht gerade easy bei all den Dauerbaustellen in der Stadt, der klappernden Müllabfuhr an jeder Ecke, bei all den Verirrten und Verwirrten, die einen ständig nach dem Weg fragen. Da heißt es, cool bleiben, nicht in die Luft gehen, und zur Not lässt sich ja repeaten. (mehr …)
by LiSe | 30. Apr. 2024 | Blog, Vermischtes
Poesie von allen für alle aus dem Poesiebriefkasten. Ausgewählte Gedichte wandern in die Giesinger Stadtbibliothek und mit einer Litfaßsäule auf Rädern durch die ganze Stadt. (mehr …)
by LiSe | 30. Apr. 2024 | Blog, Vermischtes
Austern fischen
Bettina Deininger entdeckt französische Autor*innen für den deutschen Markt.
Von Markus Czeslik
Wenn man mit Bettina Deininger spricht, fällt einem sofort ihre entwaffnende Herzlichkeit auf, ihre große Offenheit und Neugier auf das Gegenüber. Eigenschaften, die im Verlagsgeschäft Gold wert sind, vor allem, wenn man sich als „Indie“ am Markt einen Namen machen und die literarischen Perlen finden möchte, die den Großverlagen entgangen sind. (mehr …)
by LiSe | 30. Apr. 2024 | Blog, Rezension & Buchempfehlungen
Die Mitarbeiter*innen der Münchner Stadtbibliotheken empfehlen für den Monat Mai diese Neuerscheinungen:
Jessica George:
Maame
btb
Ihr ganzes Leben lang wurde Maddie Wright gesagt, wer sie ist. Für ihre ghanaischen Eltern ist sie Maame, diejenige, die sich um die Familie kümmert. Diejenige, die den Familienfrieden bewahrt – und die Geheimnisse. Es ist Zeit für sie, ihre eigene Stimme zu finden. Als sie endlich die Chance bekommt, von zu Hause auszuziehen, ist Maddie fest entschlossen, die Frau zu werden, die sie sein möchte: eine Frau, die einen knallgelben Anzug trägt, mit Männern ausgeht und sich mutig ihrer Chefin entgegenstellt. Doch dann passiert etwas, das Maddie zwingt, die Risiken einzugehen, denen man sich stellen muss, wenn man sein Herz aufs Spiel setzt. (mehr …)
by LiSe | 30. Apr. 2024 | Blog, Kurzgeschichte
Von Petra Ina Lang
Einmal pro Woche gehen wir in den Südpark. Wir parken in einer der Seitenstraßen, in der Wohnwagen hinter Wohnwagen stehen und verrotten. Große Wohnwagen, kleine Wohnwagen. Auf allen hat sich eine staubige Schicht abgesetzt mit Blättern, die vermodern. Nie sieht man Menschen in die Wohnwagen einsteigen. Nie sieht man Menschen aus ihnen herauskommen. (mehr …)
by LiSe | 30. Apr. 2024 | Blog, Rezension & Buchempfehlungen
Slata Roschal gibt in „Ich möchte Wein trinken und auf das Ende der Welt warten“ einer Mutter eine Stimme und keiner sollte weghören.
Von Katrin Diehl
Dieses Buch macht fertig. Die Depression, die permanent um sich selbst kreisenden, sich selbst analysierenden Gedanken … Und jetzt? Denn „Wein trinken und auf das Ende warten“ kann ja auch nicht die Lösung sein. Oder doch? Geht es nur noch darum, einen Zustand ausfindig zu machen, der sich in seiner Schwebe und für eine gewisse Dauer ganz okay anfühlt, der weiterleben lässt? Im Moment ist jedenfalls das „schwarze schwere Tier“ am Zug. Es „kommt jeden Abend gekrochen, legt sich auf die Brust …“. Eine berufstätige Mutter zu sein, so harmlos und abgehandelt das klingt, kann zu einem Drama werden. Und wenn es das nicht wird, dann war wohl einiges an Glück mit im Spiel. (mehr …)