[LiSe 07-08/24] Neues aus der Monacensia: Sich treffen, wo man übers Schreiben spricht

Annegret Liepold übernimmt die Monacensia-Schreib-Residency 2024

Bis Oktober wird die Münchner Autorin Annegret Liepold wirkender Gast in der Monacensia, der Künstler*innen-Villa in Bogenhausen, sein. Ihr erstes eigenes Romanprojekt (an ihrem zweiten sitzt sie bereits) nähert sich so peu à peu seinem Ende. Das bedeutet, dass der Text, in dem es um eine der rechtsradikalen Szene zugetane junge Frau geht, seinen Verlag gefunden hat, und jetzt also die Phase intensiver Lektoratsarbeit beginnt. Außerdem ist Liepold für die Bayerische Akademie des Schreibens im Münchner Literaturhaus tätig. (mehr …)

[LiSe 07-08/24] Unabhängige Verlage, letzter Teil: Lyrik aus dem Wohnzimmer

hochroth in München

Von Markus Czeslik

Im Kollektiv sind auch die Kleinverlage groß. Für die Lyriker und Literaturvermittler Tim Holland und Tristan Marquardt bot sich 2017 die Gelegenheit, an den hochroth Verlag anzuknüpfen, der bereits 2008 in Berlin gegründet worden ist. Da damals für viele Talente aus dem süddeutschen Raum der geeignete Publikationsort fehlte, nutzten sie die Chance. (mehr …)

[LiSe 06/24] Unabhängige Verlage, Teil VI: Humanitäres Miteinander

Der Salon Literaturverlag

Von Marie Türcke

Franz Westner ist der engagierte Kopf hinter dem in München verorteten Salon Literaturverlag, der sich der Veröffentlichung oft schwieriger Themen widmet, Themen, die zum Nachdenken, Mitdenken, Mitreden auffordern – unliebsame Themen manchmal, die von den Leser*innen mehr abverlangen als ein simples Zurücklehnen und Genießen. Westners Verlag hat sich zur Aufgabe gemacht, ebensolche Bücher zu veröffentlichen – selbst, wenn diese Themen nicht massenmarkttauglich sind. So arbeitet Westner aktuell an der Übersetzung eines italienischen Romans über die Sonderkommandos im Holocaust, ein schwieriges Thema. Ob das viele Leser*innen generieren wird? Das werde man sehen, aber das sei auch nicht die entscheidende Frage, sondern, dass das Thema einen Raum brauche und er diesen bieten könne, so Franz Westner. (mehr …)

[LiSe 06/24] Jubiläumsveranstaltung: Kinder- und Jugendliteratur mit kritischem Blick

10 Jahre Bücher, die junge Leser*innen bewegen

Die Reihe „Kontrovers“ der Münchner Stadtbibliothek bringt seit zehn Jahren Licht in den Dschungel aktueller Debatten über Kinder- und Jugendbücher und auch neuer Verlagsmoden. Denn Kinder- und Jugendliteratur erzählt wunderbare Geschichten und erlaubt in der kritischen Auseinandersetzung einen Blick auf unsere Gesellschaft.

Zum Jubiläum haben sich Christine Knödler und Frank Griesheimer Moritz Klein (Verlagsleitung des Peter Hammer Verlags), Christian Linker (Autor), Julya Rabinowich (Autorin) und Ilke Sayan (Booktuberin) eingeladen.       Red

6. Juni 2024, 19 Uhr, Stadtbibliothek im Motorama / Showroom

Anmeldung bitte per E-Mail über stb.oeffentlichkeitsarbeit@muenchen.de

[LiSe 05/24] Unabhängige Verlage, Teil V

Austern fischen

Bettina Deininger entdeckt französische Autor*innen für den deutschen Markt.

Von Markus Czeslik

Wenn man mit Bettina Deininger spricht, fällt einem sofort ihre entwaffnende Herzlichkeit auf, ihre große Offenheit und Neugier auf das Gegenüber. Eigenschaften, die im Verlagsgeschäft Gold wert sind, vor allem, wenn man sich als „Indie“ am Markt einen Namen machen und die literarischen Perlen finden möchte, die den Großverlagen entgangen sind. (mehr …)