[LiSe 06/21] Porträt: Immer wieder neue Stücke braucht das Land

Über hundert Jahre im Dienste des Theaters: Der Drei Masken Verlag

Von Katrin Diehl

Der 110. Geburtstag musste ausfallen. Auf den 111. hofft man, hofft auch Dirk Olaf Hanke (58), seit Ende 2016 Verlagsleiter des „Drei Masken Verlag“, einem der ältesten Theatertextverlage Deutschlands. Seit 1951 hat er seinen Sitz in München, nach Unterbrechungen also wieder dort, wo er 1910 gegründet worden ist. Über hundert Jahre Verlagshistorie spiegeln – wie sollte das auch anders sein – den Lauf deutscher Geschichte wider. Das Verlagshaus zog um ins große Berlin, dort auch gleich in die Friedrichstraße. Später ging’s wieder zurück nach München. Adresse heute: Herzog-Heinrich-Straße, Nähe Theresienwiese. (mehr …)

[LiSe 06/21] Sommeredition Literaturfest im Juni

Vom 16. bis zum 24. Juni findet im Literaturhaus die Sommer Edition des Literaturfests München statt. Neun Tage lang sind täglich zwei Veranstaltungen geboten. Mit Helga Schubert und Hengameh Yaghoobifarah (u.a.) sind die Autorinnen und Autoren wichtiger Neuerscheinungen der letzten Monate live vertreten, Bénédicte Savoy erläutert den neuesten Stand der Diskussion um „Afrikas Kampf um seine Kunst“, und Nora Gomringer ist am Eröffnungsabend gleich zweimal präsent auf einer Soirée mit Volya Hapeyeva über das Thema „Dieser ganze Vorrat an Menschlichkeit“ und „Peng Peng Peng!“ mit Philipp Scholz. (mehr …)

Wortspiele 21 München

Zum einundzwanzigsten Mal findet in diesem Jahr das internationale Literaturfestival WORTSPIELE vom 19. Mai bis zum 21. Mai 2021 (Mi. – Fr.) im Muffatwerk München und zum siebzehnten Mal vom 13. Mai bis zum 14. Mai 2021 in Wien statt.
Insgesamt 30 junge deutschsprachige Autorinnen und Autoren aus Deutschland und der Schweiz werden in diesem Jahr ihre neuen Bücher vorstellen. (mehr …)

[LiSe 05/21] Monacensia-Dossier: Münchnerisch, jüdisch, präsent

Anlässlich des Erinnerungsjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ rückt die Monacensia in einem digitalen Dossier „jüdische Schriftstellerinnen in München“ ins Bild

Von Katrin Diehl

Die Sache ist nicht ganz so einfach zu fassen. Aber vielleicht beginnt ja da schon das Umdenken. Warum muss immer alles perfekt portioniert, eingegrenzt und überschaubar sein, damit sich gut damit umgehen lässt? Warum nicht von Anfang an viel mehr Offenheit zulassen, wo Entgrenzungen, unscharfe oder ausfransende Ränder, Übergänge zum Nächsten unserer Lebenswirklichkeit viel näher kommen? Alles hängt irgendwie mit allem zusammen, das Wissen ist weit verteilt und Fokussierung trotz alledem möglich. (mehr …)

[LiSe 05/21] 15. Münchner Bücherschau junior

Digitale Bücherstände und Mitmach-Angebote

Nicht schon wieder“ mögen Kinder und ihre betreuenden Erwachsenen denken, wenn sie lesen, dass auch in diesem Jahr die Bücherschau in weiten Teilen digital stattfindet. Doch die Veranstalter – die bayerische Sektion des Börsenvereins und das Münchner Kulturreferat – setzen beileibe nicht allein auf Vorlesevideos, die übrigens in vielen Sprachen zur Verfügung stehen. Spannend wird es, wenn Musik, Abenteuerspiele, Yoga und Backtipps für den Muttertag hinzukommen. (mehr …)

Crespo Foundation: Wortmeldungen von Nachwuchsautor*innen gesucht!

Die Crespo Foundation ruft junge Autor*innen dazu auf, sich für den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten WORTMELDUNGEN-Förderpreis zu bewerben. „Vom Unsichtbaren schreiben, die Gegenwart sehen. Wie tritt der Klimawandel in Erscheinung?“ lautet die Fragestellung, die in diesem Jahr von Marion Poschmann, Trägerin des WORTMELDUNGEN-Literaturpreises 2021, formuliert wurde. (mehr …)