Moderation: Michael Ebert (SZ-Magazin)
Ob Western-Parodie, Spionage-Thriller oder Klassiker-Neuinterpretation: Der u.a. mit dem Pulitzer Prize und dem National Book Award ausgezeichnete US-amerikanische Bestsellerautor Percival Everett (»Telephone«, »James« u.a.) bewegt sich in seinen mehr als dreißig Romanen virtuos zwischen einer Vielzahl von Themen, Stilen und Genres. Seit 1998 unterrichtet er Literatur und Kreatives Schreiben an der University of Southern California; in diesem Frühjahr ist er American Academy Distinguished Visitor in Berlin. Anlässlich der deutschen Neuauflage von »Ausradiert« (Hanser // dt. von Jens Seeling) – eine Satire über klischierte Vorstellungen des Schwarzseins im Verlagswesen – tritt er erstmals in Deutschland auf. Mit Michael Ebert, Chefredakteur des SZ-Magazins, spricht er über amerikanische Mythen, rassistische Stereotype und politische Gewissheiten – und über die Macht der Literatur.
Im Anschluss an das Gespräch zeigen wir den Film »American Fiction« (2023, 117 Min., Regie: Cord Jefferson), der auf dem gefeierten Roman »Erasure« von Percival Everett basiert.
Tickets erhältlich unter ReserviX.
EINTRITT: EURO 16.- / 10.-
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus // in Kooperation mit der American Academy in Berlin
