Luchino Visconti, italienischer Aristokrat und überzeugter Kommunist, hat sich in seinen Filmen immer wieder mit der bürgerlichen Welt des 19. Jahrhunderts und der deutschen Kultur auseinandergesetzt. Mit der Verfilmung von Thomas Manns berühmter Novelle „Der Tod in Venedig“ schuf er ein großes Melodram mit schwelgerischen Bildern von Verfall und Untergang. Der Vortrag beleuchtet einige Aspekte aus Thomas Manns literarischem und Viscontis filmischem Meisterwerk.
Kursnummer: W249015
Dozent: Philipp Imhof
Gebühr: € 9,-
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.mvhs.de/