Extrem rechte Gewalt in München und Italien
Eintritt frei
Veranstaltungsort: Raum 366
Die neofaschistische „Gruppe Ludwig“ ermordete zwischen 1977 und 1984 mindestens 15 Menschen in Norditalien und Deutschland. Die Täter verübten ihre Anschläge aus einer extrem rechten Ideologie heraus. Ihre Gewalttaten richteten sich gegen Menschen, die sie als Bedrohung für die sogenannte Volksgemeinschaft imaginierten und deswegen ermorden wollten.
Alessandra Coppola stellt ihre neuen Recherchen zur Gruppe Ludwig vor, die sie jüngst in dem Buch „Il fuoco nero“ publiziert hat. Sie bezieht sich darin auf Erkenntnisse aus den Ermittlungsakten, journalistische Recherchen und Aussagen von Zeitzeug*innen.
Lina Dahms Vortrag nimmt das Publikum mit auf eine Spurensuche durch die Städte, in denen sich die Anschläge ereigneten. Er beleuchtet die Ideologie der „Gruppe Ludwig“, stellt die Tatorte und lokalen Kontexte vor und fragt, wie unterschiedlich Erinnerung an extrem rechte Gewalt im öffentlichen Raum sichtbar wird – oder unsichtbar bleibt.
Mit einem Grußwort des Kulturreferenten Marek Wiechers.
Die Veranstaltung findet auf deutscher und italienischer Sprache mit Simultanübersetzung statt.
Informationen zur Anmeldung
Anmeldung unter juristische.bibliothek(at)muenchen.de oder 089 233 772444.
Kooperationspartner
In Zusammenarbeit mit Public History München und der Fachstelle für Demokratie.
