„Es ist der letzte, der wirklich letzte der vielen Abschiede. Ich merke, ich darf nur ganz leise küssen. Berührungen schmerzen.
In zehn Tagen bin ich wieder zu Hause. Bis dahin muss ich durchhalten. Du musst gar nichts…“
Es ist Krebs. Was fängt man mit diesem Befund an? Lebt man weiter in dem Bewusstsein, dass er ein Todesurteil ist? Oder ergreift man jede noch so kleine Chance? Der bekannte Kabarettist, Autor und Sportkommentator Werner Schneyder erinnert sich an den Ausbruch der Krankheit bei seiner Frau, an ihren Verlauf, an das Ende. Ohne Pathos, aber mit der tiefen Verzweiflung desjenigen, der dem geliebten Menschen beim Sterben zusehen muss, erzählt er von den letzten zwei gemeinsamen Jahren mit seiner todkranken Frau.
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