Moderation: Andrea Funk und Ferdinand Leopolder
Eine Veranstaltungskooperation mit Fassbindertage e.V.
Rainer Werner Fassbinder versuchte mit seinem Kino unentwegt ästhetische und gesellschaftliche Grenzen zu erweitern. Im Gespräch mit den Münchner Germanisten Waldemar Fromm und Simon Schkade, der Regisseurin Margarethe von Trotta und dem Filmkritiker Georg Seeßlen spüren Andrea Funk und Ferdinand Leopolder (Fassbindertage e.V.) diesem subversiven Begehren nach Grenzüberschreitungen im Werk Fassbinders nach. Dies umfasst die Subversion von konventionellen Darstellungsweisen, mediale Brechungen im Film, subkulturelle Ausbruchsbewegungen gegen die bürgerlich-kapitalistische Ordnung und eine unentwegte Arbeit an deutscher Geschichte. Margarethe von Trotta liest den Eintrag aus ihrem Tagebuch vom 10. Juni 1082, am Morgen, an dem sie von Fassbinder Tod erfuhr.
Eintritt: 14,- € (halber Preis für Studis und Azubis). Kartenreservierung per Mail via service@lehmkuhl.net oder telefonisch unter 089/ 380 150 0 oder über Veranstaltungen bei Lehmkuhl
