Kinder-Krimischreibwettbewerb

Schreibwettbewerb: Schreib deinen eigenen Krimi und mach mit!

Alle eingesandten Krimis werden von einer Jury gelesen. Die Gewinner*innen werden in drei Altersgruppen ermittelt. Für Schulklassen und Schreibgruppen, die gemeinsam und mit mehreren Texten am Krimi-Schreibwettbewerb teilnehmen, gibt es zusätzlich die Chance auf Erwähnung als Schreibteam. Alle Krimis werden veröffentlicht und die Preisträger*innen lesen ihre Krimis u. a. bei der Kinder-Kriminacht in der Seidlvilla und auf der Münchner Bücherschau im Gasteig vor. Wettbewerbsunterlagen und alle Termine zu den Schreibwerkstätten unter www.muenchner-stadtbibliothek.de und www.kinderkrimifest.de
Bitte Ausschreibungsunterlagen anfordern. (mehr …)

Literaturfest 2019: Ingo Schulze kuratiert forum:autoren

Der Schriftsteller Ingo Schulze kuratiert das forum:autoren des 10. Literaturfests München (13. November bis 1. Dezember) und hat dafür das Motto „Einübungen ins Paradies. Fragen an die Welt nach 1989“ ge- wählt. Ingo Schulze möchte auf die nachhaltigen Folgen des Umbruchs in der Gegenwart blicken und gemeinsam mit deutschsprachigen wie auch internationalen Autorinnen und Autoren erkunden, wie diese literarisch wahrgenommen und gedeutet werden. „Denn vor allem durch Literatur können wir besser erkennen, in welcher Zeit wir leben“, so Schulze. (mehr …)

[LiSe 02/19] Ausstellung: Geschwärzt Verboten Verbrannt

200 Jahre Zensur – eine Ausstellung im Deutschen Museum zeigt Fälle aus 200 Jahren 

Von Stefanie Bürgers

Zensur ist doch Geschichte! Der Fall von Jan Böhmermann beweist das Gegenteil. Aus dessen satirischem Erdogan-Gedicht wurden einige Verse vor Gericht verboten. Der „Spiegel“ machte daraus eine Story – das dazugehörige Titelblatt des Magazins ist jetzt im Deutschen Museum zu sehen: Die Sonderausstellung „Geschwärzt Verboten Verbrannt“ zeigt noch bis Mitte März Beispiele für Zensur aus den vergangenen 200 Jahren. (mehr …)

[LiSe 02/19] Buchtipps aus erster Hand

Lillemor’s Frauenbuchladen empfiehlt für Februar diese beiden Neuerscheinungen:

Laura Freudenthaler: Die Königin schweigt
Droschl Verlag

Fanny, die „Königin“, ist eine vom Schicksal immer wieder hart getroffene Frau, die ihren Lebensabend alleine verbringt und über alles Vergangene schweigt. Auch das Tagebuch auf ihrem Nachtkästchen, ein Geschenk ihrer Enkelin, lässt Fanny unberührt liegen, statt es mit den Tragödien des Erlebten zu füllen. Doch in Tagträumen und schlaflosen Nächten zieht ihr ganzes Leben in aufwühlenden Bildern an ihr vorbei. Das Romandebüt der jungen österreichischen Autorin überzeugt durch eine klare Sprache und hohe Sensibilität für ihre Figuren. (mehr …)

[LiSe 02/19] In eigener Sache: Redakteur*in gesucht

Die LiteraturSeiten München suchen eine Verantwortliche Redakteurin, einen Verantwortlichen Redakteur, da Ina Kuegler, die diesen Posten lange Jahre inne hatte, aufhören möchte. Sie oder er sollte journalistische Erfahrung haben, schreiben und redigieren können, Themen aufgreifen und dem Team zur Bearbeitung vorschlagen. Dafür ist neben der Aufmerksamkeit für den Münchner Literaturbetrieb ein Aufwand von etwa 10 Stunden pro Monat nötig, vornehmlich zu Redaktionsschluss, um die Beiträge zu sammeln, zu überprüfen und ev. zu bearbeiten. Unser Team, das aus derzeit acht gleichberechtigten Mitarbeiter*innen besteht, trifft sich alle zwei Monate zu einer Redaktionskonferenz und legt die Themen für die nächsten Ausgaben fest. Die redaktionelle Tätigkeit erfolgt ehrenamtlich. red

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte unter: redaktion@literaturseiten-muenchen.de

[LiSe 01/19] Auszeichnung: Die Themen müssen Spaß machen

Der diesjährige Kleinverlagspreis geht an den Büro Wilhelm Verlag aus Amberg.

Von Katrina Behrend Lesch

Von München aus gesehen ist Amberg in der Oberpfalz Provinz, was seine Vorzüge hat. Die Stadt bietet Einzigartiges, das Luftmuseum etwa oder die Glaskathedrale, ein wunderschöner Industriebau von Walter Gropius. Und nun den besten bayerischen Kleinverlag. den Büro Wilhelm Verlag. Das Bayerische Kunstministerium zeichnete ihn mit dem diesjährigen Kleinverlagspreis aus, der heuer zum zehnten Mal verliehen wurde. Hinter dem etwas trockenen Namen stehen die drei Grafiker, Künstler, Individualisten Wilhelm Koch, Gerhard Wilhelm H. Schmidt-Schönenberg und Manfred Wilhelm. Vor 16 Jahren fingen sie an mit dem Büchermachen, neben ihrer Designagentur, deren Schwerpunkt die Darstellung und Vermittlung von Architektur ist. Folgerichtig mit einem Architekturführer über die Oberpfalz. „Wir wollten zeigen, was hat die Region an hochwertiger Architektur zu bieten, und brachten einige Bücher  dazu heraus. Zuerst noch ohne Verlag, den Vertrieb besorgte ein anderer. Dass wir das auch selber machen können hat sich dann so ergeben“, sagt Wilhelm Koch. Wobei das Selbermachen wortwörtlich zu nehmen ist, denn tatsächlich entstehen die Bücher komplett bei ihnen, sowohl was den Inhalt als auch die Umsetzung anbelangt, Text, Gestaltung, Produktion, zumindest begleitend, und Vertrieb. Wenig Arbeit ist das nicht, auch wenn Koch den Verlag mit einigem Understatement als „Nebenschauplatz“ bezeichnet. Mittlerweile sind auf diesem Nebenschauplatz an die 50 Bücher erschienen, dazu 120 Baukulturführer, Monographien zu moderner Architektur. (mehr …)