Kerstin Specht erhält Tukan-Preis

Der diesjährige Tukan-Preis wird an Kerstin Specht für ihren Roman „Mittelberge“ (STROUX Edition) vergeben. Der mit 8.000 Euro dotierte Tukan-Preis zeichnet jährlich eine sprachlich, formal und inhaltlich herausragende literarische Neuerscheinung aus. (mehr …)

Ines Geipel erhält den Geschwister-Scholl-Preis 2026 für ihr Buch „Landschaft ohne Zeugen“

Der Geschwister-Scholl-Preis 2026 geht an Ines Geipel. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern e. V. und die Landeshauptstadt München verleihen ihr den Preis am 24. November 2026 für ihr Buch „Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung“ (S. Fischer). Die Laudatio auf Ines Geipel hält die französische Schriftstellerin und Übersetzerin Cécile Wajsbrot. (mehr …)

Verleihung des Rainer-Malkowski-Preises 2026

Der Rainer-Malkowski-Preis, den die Bayerische Akademie der Schönen Künste verleiht, geht im Jahr 2026 an die Schriftstellerin Dorothea Grünzweig. Das Malkowski-Stipendium erhält der Lyriker Christoph Wenzel.
Der Rainer-Malkowski-Preis ist, mit einem Preisgeld von 30.000 Euro, einer der höchstdotierten deutschen Literaturpreise.
Die Preisverleihung findet statt am Mittwoch, dem 18. November 2026, um 19 Uhr in den Räumen der Akademie in der Münchner Residenz. (mehr …)

[LiSe 10/26] Kolumne: Schreiben für die Freiheit

Die Bundesregierung hat einen Wunschtraum: Sie fantasiert davon, die Nachrichtendienste so auszustatten, dass es möglich ist, rechtsstaatliche Kontrollen auszuschalten. Wohnungen sollen heimlich durchsucht und so manipuliert werden können, dass Betroffene, deren Anwält*innen oder Richter*innen, nie davon erfahren. Kleiner Vorgeschmack gefällig? Kulturstaatsminister Weimer hatte im vergangenen März drei für den Deutschen Buchhandlungspreis vorgeschlagene Buchhandlungen aus der Liste streichen lassen – angeblich wegen Erkenntnissen des Verfassungsschutzes. Wie auch immer der zu dieser Erkenntnis gekommen war – das könnte Schule machen. (mehr …)