Der lebende Beweis erzählt von einer Frau Mitte 40, die eine zunehmende Entfremdung verspürt – von ihrer Umgebung, ihrer Familie und von sich selbst. Zurückgezogen auf den Dachboden ihres Hauses, blickt sie auf das Dorf, in das sie einst voller Hoffnung gezogen ist. In dem Versuch, die Welt um sich herum und ihre Position darin neu zu begreifen, beginnt sie eine »wissenschaftliche Untersuchung des kollektiven Bewussten und Unbewussten des Ortes«.
Der lebende Beweis ist eine Reflexion über soziale Dilemmata und die Durchlässigkeit der Grenzen zwischen Innen und Außen, Individuum und Kollektiv. Formen wir die Welt, oder formt sie uns? Oder ist das überhaupt ein Widerspruch?
Moderation: Jakob Rauch
Eintritt: 15 Euro