Eingeladen sind junge Menschen, die sich für Literatur interessieren. Es wird über das Buch „Briefe in die chinesische Vergangenheit“ Autor: Herbert Rosendorfer in russischer Sprache diskutiert.
Ein Mandarin aus dem China des 10. Jahrhunderts versetzt sich mit Hilfe eines „Zeit-Reise-Kompasses“ in die heutige Zeit. Er landet in einer modernen Großstadt, deren Namen in seinen Ohren wie Min-chen klingt und die in Ba-Yan liegt. Verwirrt und wissbegierig stürzt er sich in ein Abenteuer, von dem er nicht weiß, wie es ausgehen wird. In Briefen an seinen Freund im Reich der Mitte erzählt er vom seltsamen Leben der „Großnasen“ und versucht Beobachtungen und Vorgänge zu interpretieren, die ihm selbst zunächst unverständlich sind. „Herbert Rosendorfer skizzierte 1983 humorvoll eine düstere Gegenwart von „Min-chen“, die derzeit überaus hellsichtig erscheint.
Das Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk mit seiner Bibliothek und Sozialberatung unterstützt seit Jahrzehnten russischsprachige Zuwanderer und Geflüchtete jeder Nationalität und Konfession. Die Tolstoi-Bibliothek bietet neben den fast 60.000 Büchern in russischer Sprache ein kulturelles Veranstaltungs- und Kursprogramm. Die Sozialberatung ist eine neutrale Anlaufstelle für alle Zuwanderer, wo niederschwellig und unkompliziert geholfen wird.
