Dagmar Leupold erhält den Literaturpreis der Stadt München 2023

Der diesjährige Literaturpreis der Stadt München wird an Dagmar Leupold vergeben.
Dies beschloss der Kulturausschuss der Landeshauptstadt München auf Empfehlung einer Jury in seiner Sitzung am 4. Mai. Der Literaturpreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird alle drei Jahre – alternierend mit dem Publizistikpreis und dem Übersetzungspreis – verliehen. (mehr …)

Der Förderverein Bücher & mehr e.V. sucht einen neuen 1. Vorstand

Bücher & mehr e.V. ist der Förderverein der Münchner Stadtbibliothek. Wir sind gemeinnützig, fördern seit zwanzig Jahren die 24 Stadtteilbibliotheken mit Medien und erfüllen Wünsche der Bibliotheken vor Ort. Wir von b&m initiieren, unterstützen und richten Veranstaltungen mit Autorinnen, Autoren, Büchermenschen und FilmemacherInnen aus.
Wenn Sie so etwas schon immer machen wollten – hier haben Sie die Gelegenheit, sich einzubringen. Die Stadtbibliotheken sind von hoher kultureller Bedeutung für Jung und Alt. Gestalten Sie mit uns die Zukunft des Fördervereins Bücher & mehr e.V.
Sind Sie interessiert? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf
info@buecher-und-mehr.org  – Betreff: Förderverein
Wir grüßen Sie – noch unbekannter Weise – freuen uns auf Ihre Nachricht und das Kennenlernen.
www.buecher-und-mehr.org

[LiSe 04/23] Ausstellung „Das politische Bilderbuch“ Wegschauen verboten!

Empfehlung für den Osterausflug: die Städtischen Galerie Rosenheim

Von Michael Berwanger

Auf nach Rosenheim! Zugegebenermaßen gibt es in Oberbayern romantischere Städte. Dabei war es einst ein blühendes Handelszentrum. Nicht der Zweite Weltkrieg sei schuld an der Verunstaltung des Ortes, sondern – so wird hinter vorgehaltener Hand kolportiert –Albert Steinbeißer, in den 70er Jahren Oberbürgermeister der Stadt, habe die alten Strukturen aus der Innenstadt entfernen lassen, um Platz zu schaffen für ein mondänes Rosenheim. (mehr …)

[LiSe 04/23] Kolumne: Wohin die Wörter gehen

Irgendwann macht man mit. Ein schlimmer Satz. Einer mit historischen Ausmaßen. Also, noch einmal von vorne: Irgendwann mache ich mit. Aufatmen. Schultern lockern. Neuer Kontext (weg vom unangenehmen Thema der ideologischen Verführbarkeit, hin zu Freizeit-Banalitäten wie: Irgendwann bin ich auch mit von der Partie). Cool bleiben. Geht ja nur (?) um Sprachgewohnheiten und da mache ich, vergeht nur etwas Zeit, einfach mit, und ich glaube tatsächlich, dass das fast allen so geht. Sorry. Irgendwann macht man mit. Würde sich sonst sprachlich schnell ein bisschen wie hinterm Mond aufführen, bisschen ins Abseits schießen also, und haben Sie das bemerkt? Haben Sie das „tatsächlich“ bemerkt? „Und ich glaube tatsächlich …“. War nur ein paar Zeilen drüber … Wenn Sie nochmal hoch gehen, finden Sie es. (mehr …)

[LiSe 04/23] Jung und schreibend (Folge 18): Joana Osman

Von Sevda Cakir

Joana Osman stiftet Frieden. Sie ist die Tochter eines palästinensischen Vaters und einer deutschen Mutter. Mit ihrem Debütroman „Am Boden des Himmels“ habe sie eine Möglichkeit gefunden, die traumatisierte Hälfte ihrer Identität in die andere – die deutsche Hälfte – zu integrieren, sagt sie. (mehr …)

[LiSe 04/23] Empfehlungen: Buchtipps aus erster Hand

Die Mitarbeiter*innen der Münchner Stadtbibliotheken empfehlen für den Monat April diese Neuerscheinungen:

Nina Polak: Zuhause ist ein großes Wort
mareverlag

Nach sieben Jahren auf See kehrt Skip zurück in ihre Heimatstadt Amsterdam. Und schon bei der Ankunft begegnet sie den Geistern Ihrer Vergangenheit. So wird sie nicht nur von ihrer früheren Ersatzfamilie Zeno wieder aufgenommen, sondern begegnet auch ihrem Ex-Freund, der inzwischen mitten im Leben angekommen ist. Für Skip stellt sich bald die Frage nach der eigenen Zukunft zwischen Freiheitsliebe und dem Wunsch nach Zugehörigkeit. Die junge Niederländerin Nina Polak zeichnet humorvoll und temporeich ein gänzlich eigenes Bild ihrer Generation. (mehr …)

[LiSe 04/23] Spendenaktion: Lesen fördern

Bei der Organisation Lesezeichen des Vereins für Fraueninteressen e.V. engagieren sich derzeit 350 Ehrenamtliche für Schülerinnen und Schüler mit Lese- und Sprachschwierigkeiten. Diese Lesepatinnen und -paten brauchen Bücher und Lernspiele, um den Unterricht in derzeit 65 Kooperationsschulen interessant und anregend zu gestalten. (mehr …)