[LiSe 01/22] Lyrische Kostprobe: Biografie und Tod
Der Münchner Slammer, Literat und Kabarettist Frank Klötgen hat vor Kurzem einen Gedichtband zum Thema Tod geschrieben. Ein ungewöhnliches Thema für einen jungen Literaten. (mehr …)
Der Münchner Slammer, Literat und Kabarettist Frank Klötgen hat vor Kurzem einen Gedichtband zum Thema Tod geschrieben. Ein ungewöhnliches Thema für einen jungen Literaten. (mehr …)
Von Höflichkeitsdrückern, Anstandstripplern und Nachstandlern
Von Ursula Sautmann
Benedikt Feiten war noch Schüler, als er mit dem Texten begann, Cello und Trompete waren da bereits seine ständigen Begleiter, und gemalt und gezeichnet hat er auch. Heute, keine 40 Jahre alt, gibt es bereits eine kleine Liste an Wettbewerben, die er gewonnen hat, mit Texten, die veröffentlicht sind. So richtig glauben an eine Zukunft als Autor mag er immer noch nicht, „es gibt so viel Literatur, zu hoffen, dass jemand liest, was man schreibt, ist ein stranges Anliegen“, sagt er. (mehr …)
Die Mitarbeiter*innen der Münchner Stadtbibliotheken empfehlen für den Monat Januar diese Neuerscheinungen:
Elif Shafak: Das Flüstern der Feigenbäume
Kein & Aber
Mitten im Bürgerkrieg auf Zypern verlieben sich die Türkin Defne und der Grieche Kostas ineinander. Sie werden durch die Unruhen getrennt und begegnen sich erst Jahre später wieder. Nach Großbritannien ausgewandert, gründen sie eine Familie. Weitere 16 Jahre später beginnt ihre Tochter Ada für ein Schulprojekt nach ihren Wurzeln zu forschen. Eine wechselvolle Familien- und Liebesgeschichte, bei der Elif Shafak immer wieder eine andere Facette beleuchtet. Bemerkenswert ist auch, dass hier ein Feigenbaum als allwissender Erzähler auftritt, was der Geschichte etwas Märchenhaftes verleiht. (mehr …)
Von Hans G. Bauer
Hat die Corona-Pandemie neben vielen anderen merkwürdigen Diskussionen doch auch die Frage ins Leben gespült, ob die Pflege unseres Haars nicht sogar eine des Umgangs mit der menschlichen „Würde“ bedeute. Allerdings ist das mit der Würde, die da am Haar hängen soll, bei genauerer Betrachtung durchaus verschlungen-vielschichtiger, als man es dem Haar zutraut. (mehr …)
Von Marie Türcke
Gesagt wird es eigentlich öfter, Udo Jürgens hat es besungen, das Leben wird nicht zwingend weniger mit dem Alter. Vielleicht wird es sogar mehr. Oder ganz neu.
Nach ihrem ersten gemeinsamen Buch, „Das Schönste an uns sind wir“, in dem sich die beiden Autorinnen mit den Jahren zwischen 50 und 60 auseinandersetzen, stellen Christiane Hastrich und Barbara Lueg die nur logische nächste Frage: Was dann? (mehr …)
Erinnerungen an die Schriftstellerin und Dichterin Emma Bonn
Von Katrin Diehl
So ganz heimelig will es einem nicht werden bei diesem Weihnachtsgedicht. Wirklich originell ist es auch nicht. Aber anhören sollte man es sich trotzdem, nicht weil sich in ihm ungeahnte Interpretationsüberraschungen verbergen, sondern weil sich entlang dieser „Weihnachtskerzen“-Verse ganz gut eine Geschichte, eine Lebensgeschichte erzählen lässt. „Jedes Licht, das sich verzehrt / An dem Tannenbaum, / Im Verglühn die Wärme nährt / Rings im Weltenraum.// Jede Frucht, die unbegehrt / Faulend niedersinkt, / Tausend Keime unversehrt / Heim zur Erde bringt.// Alles Sterben schürt den Herd / Zeugungs-Ueberschwang, / Noch aus letzter Fäulnis gärt / Neuer Lebensdrang.“ Da geht es sehr schnell vom wärmenden Lichtzauber hinein in den kompostigen Kreislauf der unsentimentalen Natur, besser gesagt, der planerfüllenden Biologie. Das Gedicht stammt von Emma Bonn und ist eines der wenigen, dessen Typoskript die Dichterin handschriftlich unterzeichnet hat und zwar dicht unter der Datumszeile „Weihnachten 1933“. Das erste Weihnachten unter Hitler also. (mehr …)
Ey Alter, guck mal hier“ – wenn Du, geneigter Leser, etwa in der U-Bahn, erstaunt wahrnimmst, dass sich zwei Teenager mit diesen Worten angeregt über ihre Telefone beugen, vergiss es sofort! Komm bloß nicht auf die Idee, als Ü20er den mega-krass-Wortschatz nachzuahmen oder mit zerrissenen Jeans aufzukreuzen, das wäre echt cringe, also oberpeinlich. Womit wir beim „Jugendwort 2021“ wären, durch Umfragen unter Hundertausenden von Jugendlichen gesichert (der Baum des Jahres übrigens ist die Rotbuche , aber das führte jetzt auf einen anderen Zweig). (mehr …)
Von Inge Pröll
Katharina Adler ist 41 Jahre alt. Und sie hat es geschafft. Die Münchnerin kann von der Schriftstellerei leben. Das ist außergewöhnlich in einer Zeit, in der Verlage mit Buchangeboten überschüttet werden. Zu verdanken hat die junge Autorin den Erfolg „Ida“, ihrem großartigen ersten Buch, das 2018 bei Rowohlt erschienen ist. Ihr zweites Werk „Iglhaut“ ist auch schon fertig und wird im kommenden Sommer (ebenfalls bei Rowohlt) herauskommen. (mehr …)
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