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Datum/Zeit
Datum - 20.08.2023
11:00 - 13:00
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Es beginnt mit buntem Konfettiregen, Luftschlangen und Rasseln. Bei der Rektoratsfeier der LMU im November 1967 lassen es die Studenten munter krachen, um die Antiquiertheit des alten Professorensystems vorzuführen. Wenige Monate später, an Ostern 1968, aber ufert die Gewalt aus und ausgerechnet im so verschlafen wirkenden München kommt es bei den Demos gegen das Dutschke-Attentat in Berlin zu zwei Toten. Der lange Sommer des Protestes an der Kunstakademie beweist zum Glück jedoch schnell wieder, wie einfallsreich und einflussreich an der Isar gegen die überkommenen Regeln aus längst vergangenen Zeiten aufbegehrt wird.

Ein Spaziergang durchs Uni- und Künstlerviertel in der Münchner Maxvorstadt ruft die Orte in Erinnerung, an denen die Studenten 1967/68 protestiert, politisiert und von einer besseren und vor allem friedlichen Zukunft für alle geträumt haben und schlägt mit Textbeispielen aus dem Roman “Wir träumten vom Sommer” den Bogen zum Sommer 1972, als München anlässlich der Olympischen Spiele modern wurde.

Treffpunkt: Haupteingang der Ludwig-Maximilians-Universität, Geschwister-Scholl-Platz 1 (U-Bahnhaltestelle Universität)

Kosten: 15 EUR pro Person

Anmeldung: heidi@dierehn.de

Weitere Infos: www.heidi-rehn.de