Im März 2023 traf sich der Wall Street Journal-Reporter Evan Gershkovich 900 Meilen östlich von Moskau mit einer Quelle, als maskierte FSB-Agenten herein stürmten, ihm die Augen verbanden und ihn mitnahmen. Er wurde der Spionage beschuldigt und im berüchtigten Moskauer Lefortovo-Gefängnis inhaftiert. Während der folgenden 16 Monate in Gefangenschaft war Gershkovich sowohl Geisel als auch Spielball in einem größeren geopolitischen Konflikt, in den Russland, die USA und Europa verwickelt waren.
In Dieses verfluchte wunderschöne Land schildert Gershkovich seine Verhaftung, seine Inhaftierung und den historischen Gefangenenaustausch, der ihm die Freiheit sicherte – mit dem Ziel, für sich selbst ein Verständnis zu entwickeln und der Außenwelt ein Land zu erklären, das nach wie vor rätselhaft bleibt. Im Gespräch mit Joshua Yaffa, der viele Jahre lang für The New Yorker über Russland berichtete, wird er für das transatlantische Publikum auf die vielen erschütternden Details und wichtigen Lehren aus seiner eigenen Geschichte eingehen.
Diese Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich unter eveeno.com/evan-gershkovich
Über den Autor
Evan Gershkovich ist Auslandskorrespondent für das „Wall Street Journal“. Als Sohn sowjetischer Emigranten wurde er in New Jersey geboren und lebte über fünf Jahre in Russland, bevor er 2023 verhaftet und anschließend unter falschen Spionagevorwürfen 16 Monate lang inhaftiert wurde. Seine Artikel erschienen außerdem in der „New York Times“, dem „Economist“ und „Foreign Policy“, und 2025 war er als Teil eines Rechercheteams des „Journal“ Finalist für den Pulitzer-Preis.
Veranstalter
Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe Amerikahaus Book Talks. Diese Veranstaltung ist auch Teil von “Writing Democracy”, einem gemeinsamen Projekt des Bard College Berlin und der Heinrich-Böll-Stiftung, sowie Teil der Vortragsreihe Munich Dialogues on Democracy, einer Kooperation zwischen dem Yale Club of Germany e.V. (Munich Chapter) und dem Amerikahaus München.
