[LiSe 11/26] Rezension: Vom Schweigen in der Familie

Von Ursula Sautmann

Fritzi und ihr Vater sind auf einem Zeltplatz in Italien. Es ist Mittag, hell und heiß. Die beiden bauen das Zelt ab und räumen den Platz. Vom ersten Satz an spüren Leserinnen und Leser, dass irgendetwas nicht stimmt. Es dauert ein paar Seiten, bis klar ist: Die Familie gibt es nur noch zur Hälfte, Mutter und Bruder Kornelius sind verschwunden. Der Vater schweigt, Fritzi versucht, sich einen Reim darauf zu machen. Da kommt die Meldung in der Tagesschau von der Entführung einer Lufthansa-Maschine nach Mogadischu gerade recht. Könnte es nicht sein, dass Mutter und Bruder in der Maschine sitzen? (mehr …)

Kerstin Specht erhält Tukan-Preis

Der diesjährige Tukan-Preis wird an Kerstin Specht für ihren Roman „Mittelberge“ (STROUX Edition) vergeben. Der mit 8.000 Euro dotierte Tukan-Preis zeichnet jährlich eine sprachlich, formal und inhaltlich herausragende literarische Neuerscheinung aus. (mehr …)

Ines Geipel erhält den Geschwister-Scholl-Preis 2026 für ihr Buch „Landschaft ohne Zeugen“

Der Geschwister-Scholl-Preis 2026 geht an Ines Geipel. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern e. V. und die Landeshauptstadt München verleihen ihr den Preis am 24. November 2026 für ihr Buch „Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung“ (S. Fischer). Die Laudatio auf Ines Geipel hält die französische Schriftstellerin und Übersetzerin Cécile Wajsbrot. (mehr …)

Verleihung des Rainer-Malkowski-Preises 2026

Der Rainer-Malkowski-Preis, den die Bayerische Akademie der Schönen Künste verleiht, geht im Jahr 2026 an die Schriftstellerin Dorothea Grünzweig. Das Malkowski-Stipendium erhält der Lyriker Christoph Wenzel.
Der Rainer-Malkowski-Preis ist, mit einem Preisgeld von 30.000 Euro, einer der höchstdotierten deutschen Literaturpreise.
Die Preisverleihung findet statt am Mittwoch, dem 18. November 2026, um 19 Uhr in den Räumen der Akademie in der Münchner Residenz. (mehr …)