by LiSe | 1. Apr. 2023 | Blog, Vermischtes
Von Sevda Cakir
Joana Osman stiftet Frieden. Sie ist die Tochter eines palästinensischen Vaters und einer deutschen Mutter. Mit ihrem Debütroman „Am Boden des Himmels“ habe sie eine Möglichkeit gefunden, die traumatisierte Hälfte ihrer Identität in die andere – die deutsche Hälfte – zu integrieren, sagt sie. (mehr …)
by LiSe | 1. Apr. 2023 | Blog, Rezension & Buchempfehlungen
Die Mitarbeiter*innen der Münchner Stadtbibliotheken empfehlen für den Monat April diese Neuerscheinungen:
Nina Polak: Zuhause ist ein großes Wort
mareverlag
Nach sieben Jahren auf See kehrt Skip zurück in ihre Heimatstadt Amsterdam. Und schon bei der Ankunft begegnet sie den Geistern Ihrer Vergangenheit. So wird sie nicht nur von ihrer früheren Ersatzfamilie Zeno wieder aufgenommen, sondern begegnet auch ihrem Ex-Freund, der inzwischen mitten im Leben angekommen ist. Für Skip stellt sich bald die Frage nach der eigenen Zukunft zwischen Freiheitsliebe und dem Wunsch nach Zugehörigkeit. Die junge Niederländerin Nina Polak zeichnet humorvoll und temporeich ein gänzlich eigenes Bild ihrer Generation. (mehr …)
by LiSe | 1. Apr. 2023 | Blog, Vermischtes
Bei der Organisation Lesezeichen des Vereins für Fraueninteressen e.V. engagieren sich derzeit 350 Ehrenamtliche für Schülerinnen und Schüler mit Lese- und Sprachschwierigkeiten. Diese Lesepatinnen und -paten brauchen Bücher und Lernspiele, um den Unterricht in derzeit 65 Kooperationsschulen interessant und anregend zu gestalten. (mehr …)
by LiSe | 1. Apr. 2023 | Blog, Kurzgeschichte
Von Horst Oberbeil
Ich bin städtischer Laubbläser und als solcher saisonbedingter Quartalsbläser von September bis Dezember. Früher war ich Blechbläser, genauer gesagt Hornist, und ging zum Üben in den Wald. Doch eine Karriere blieb mir versagt. Ich hatte zu viele Tonausfälle. Der Dirigent sagte zu mir, ich sei kein Künstler, sondern ein Kiekser und schickte mich heim. Da hängte ich das Blech an den Nagel und beschloss, Laubbläser zu werden. (mehr …)
by LiSe | 1. Apr. 2023 | Blog, Rezension & Buchempfehlungen
Von Katrin Diehl
Andrej Kurkow gehört zu den bekanntesten Schriftstellern der Ukraine. Ob er sich einen ukrainischen oder einen russischen Schriftsteller nennt, hängt von der Lage seines Landes ab, aber auch davon, vor wem er gerade spricht. Geboren wurde er 1961 in Sankt Petersburg, aufgewachsen ist er in der Ukraine, wo er bis zum Angriffskrieg Russlands im Februar 2022 in Kyjiw gelebt hat. Er schrieb und schreibt schon immer auf Russisch, gehört damit zur großen russischsprachigen Bevölkerung des Landes. Im November des vergangenen Jahres hat Andrej Kurkow in München den Geschwister-Scholl-Preis entgegengenommen, war Gast beim Literaturfest im Literaturhaus. (mehr …)
by LiSe | 1. Apr. 2023 | Blog, Vermischtes
Eine ganz eigene Herausforderung an Sehgewohnheiten bietet die Internationale Jugendbibliothek. Hier werden bis zum 3. September Bilderbücher ohne Farben ausgestellt. Unter dem Titel „Schwarz Weiß Grau“ zeigen Illustratorinnen und Illustratoren aus aller Welt, was sie mit Linien, Formen, Konturen und Kontrasten auszudrücken vermögen. (mehr …)
by LiSe | 26. Feb. 2023 | Blog, Titelgeschichte
Zwiesprache mit Rilke und Präsentation des neuen „Der Ewige Brunnen“ im Lyrik Kabinett
Von Michael Berwanger
Was soll Lyrik heute noch, mag die eine oder der andere denken, jene versgewordene Sprachform, metrisch gebannt oder frei mäandernd mit Wortkaskaden, die bis zur Undurchdringlichkeit ihren Sinn so verbergen, dass ein Verständnis nur mit Hilfe von Sekundärliteratur möglich scheint. Sprache in komprimierter Steifheit, bei der viele Menschen an langweilige Teekränzchen aus dem Biedermeier denken. (mehr …)
by LiSe | 26. Feb. 2023 | Blog, Kolumne
Das ist schon ein äußerst attraktiver Kunstgriff, wenn Autor*innen Kunstwerke, Gemälde … ins Zentrum ihrer Bücher rücken. Das hat etwas Retardierendes, fast Elegantes. Und es liegt ja nahe, Bilder, Skulpturen, Wandreliefs auch literarisch wirken zu lassen, sie als sehr spezielle, etwas sperrige, oft schwergewichtige, hochkantige oder querhängende Helden wie Heldinnen mittig in den Text zu platzieren. Denn, stehen wir den Kunstwerken dann einmal in einem von allem gelösten Moment Auge in Augen gegenüber …, was tun die dann anderes, als zu sprechen und zu wirken. (mehr …)