by LiSe | 29. Dez. 2021 | Blog, Vermischtes
Von Hans G. Bauer
Hat die Corona-Pandemie neben vielen anderen merkwürdigen Diskussionen doch auch die Frage ins Leben gespült, ob die Pflege unseres Haars nicht sogar eine des Umgangs mit der menschlichen „Würde“ bedeute. Allerdings ist das mit der Würde, die da am Haar hängen soll, bei genauerer Betrachtung durchaus verschlungen-vielschichtiger, als man es dem Haar zutraut. (mehr …)
by LiSe | 29. Dez. 2021 | Blog, Rezension & Buchempfehlungen
Von Marie Türcke
Gesagt wird es eigentlich öfter, Udo Jürgens hat es besungen, das Leben wird nicht zwingend weniger mit dem Alter. Vielleicht wird es sogar mehr. Oder ganz neu.
Nach ihrem ersten gemeinsamen Buch, „Das Schönste an uns sind wir“, in dem sich die beiden Autorinnen mit den Jahren zwischen 50 und 60 auseinandersetzen, stellen Christiane Hastrich und Barbara Lueg die nur logische nächste Frage: Was dann? (mehr …)
by LiSe | 30. Nov. 2021 | Blog, Titelgeschichte
Erinnerungen an die Schriftstellerin und Dichterin Emma Bonn
Von Katrin Diehl
So ganz heimelig will es einem nicht werden bei diesem Weihnachtsgedicht. Wirklich originell ist es auch nicht. Aber anhören sollte man es sich trotzdem, nicht weil sich in ihm ungeahnte Interpretationsüberraschungen verbergen, sondern weil sich entlang dieser „Weihnachtskerzen“-Verse ganz gut eine Geschichte, eine Lebensgeschichte erzählen lässt. „Jedes Licht, das sich verzehrt / An dem Tannenbaum, / Im Verglühn die Wärme nährt / Rings im Weltenraum.// Jede Frucht, die unbegehrt / Faulend niedersinkt, / Tausend Keime unversehrt / Heim zur Erde bringt.// Alles Sterben schürt den Herd / Zeugungs-Ueberschwang, / Noch aus letzter Fäulnis gärt / Neuer Lebensdrang.“ Da geht es sehr schnell vom wärmenden Lichtzauber hinein in den kompostigen Kreislauf der unsentimentalen Natur, besser gesagt, der planerfüllenden Biologie. Das Gedicht stammt von Emma Bonn und ist eines der wenigen, dessen Typoskript die Dichterin handschriftlich unterzeichnet hat und zwar dicht unter der Datumszeile „Weihnachten 1933“. Das erste Weihnachten unter Hitler also. (mehr …)
by LiSe | 30. Nov. 2021 | Blog, Kolumne
Ey Alter, guck mal hier“ – wenn Du, geneigter Leser, etwa in der U-Bahn, erstaunt wahrnimmst, dass sich zwei Teenager mit diesen Worten angeregt über ihre Telefone beugen, vergiss es sofort! Komm bloß nicht auf die Idee, als Ü20er den mega-krass-Wortschatz nachzuahmen oder mit zerrissenen Jeans aufzukreuzen, das wäre echt cringe, also oberpeinlich. Womit wir beim „Jugendwort 2021“ wären, durch Umfragen unter Hundertausenden von Jugendlichen gesichert (der Baum des Jahres übrigens ist die Rotbuche , aber das führte jetzt auf einen anderen Zweig). (mehr …)
by LiSe | 30. Nov. 2021 | Blog, Vermischtes
Von Inge Pröll
Katharina Adler ist 41 Jahre alt. Und sie hat es geschafft. Die Münchnerin kann von der Schriftstellerei leben. Das ist außergewöhnlich in einer Zeit, in der Verlage mit Buchangeboten überschüttet werden. Zu verdanken hat die junge Autorin den Erfolg „Ida“, ihrem großartigen ersten Buch, das 2018 bei Rowohlt erschienen ist. Ihr zweites Werk „Iglhaut“ ist auch schon fertig und wird im kommenden Sommer (ebenfalls bei Rowohlt) herauskommen. (mehr …)
by LiSe | 30. Nov. 2021 | Blog, Vermischtes
Nach kurzer Pause kommt der 2010 gegründete Lyrikpreis München in neuem Gewand zurück: Von 2021 an wird er vom Aphaia-Verlag zusammen mit dem Signaturen-Magazin und dem Lyrikpreis München e.V. vergeben. Als Preisgeld sind nunmehr 15.000 Euro ausgeschrieben. Das Thema dieses Mal – zur 500-jährigen Wiederkehr des Beginns von Luthers Bibelübersetzung ins Deutsche – heißt „Luthers Beitrag zur Mündigkeit des Menschen und das Krisen-Bewusstsein unserer Zeit“. (mehr …)
by LiSe | 30. Nov. 2021 | Blog, Rezension & Buchempfehlungen
Die Mitarbeiter*innen der Münchner Stadtbibliotheken empfehlen für den Monat Dezember diese Neuerscheinungen:
Colin Niel: Nur die Tiere
Lenos Verlag
Das französische Zentralmassiv – die Landschaft ist karg, das Leben der Bauern hart. Mitten im strengen Winter verschwindet eine Frau. Aus wechselnden Perspektiven wird die Suche nach der Vermissten geschildert, und wie bei einem Puzzle ergibt sich nach und nach ein vollständiges Bild über die Ereignisse vor dem Verschwinden, während der Suche und danach. Ein beklemmender, manchmal düsterer Kriminalroman mit einem unerwarteten Ende, aber auch eine Geschichte von Einsamkeit und der Sehnsucht nach Wärme und Liebe. (mehr …)
by LiSe | 30. Nov. 2021 | Blog, Rezension & Buchempfehlungen
Was Kinder und Heranwachsende lesen, sollte uns Erwachsenen besonders am Herzen liegen. Wie aber, wenn der Einblick in Literatur für diese Leser*innengruppe fehlt? Die Internationale Jugendbibliothek (IJB) bietet sich da seit Jahren mit professionellem und vor allem auch aktuellem Rat an. (mehr …)