Wann

02.07.2026    
19:00 - 21:00

Wo

Tolstoi-Bibliothek
Aldringenstrasse 4, München, Bayern, 80639

Veranstaltungstyp

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Treffen in der Tolstoi-Bibliothek am Donnerstag, den 02. Juli 2026 um 19:00 Uhr

 

Wir treffen uns mit einer Psychologin und sprechen darüber, was mit einem Menschen zwischen zwei Kulturen geschieht.
Über das Gefühl von Zuhause, Identität, Sprache, innere Orientierung und darüber, warum Migration nicht nur das äußere Leben verändert, sondern auch das eigene Selbstgefühl.
Viele bemerken nach einem Umzug ins Ausland:
— die Wahrnehmung der eigenen Person verändert sich
— es wird schwieriger, den eigenen Platz zu finden
— es entsteht ein Gefühl von Einsamkeit oder eines inneren „Dazwischen“

An diesem Abend sprechen wir darüber:
• wie Migration das Gefühl von Identität beeinflusst
• warum Sprache und Kultur so wichtig für unser Selbstempfinden sind
• wie der Gestaltansatz die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt versteht
• warum die Verbindung zu den eigenen Wurzeln die Anpassung unterstützt und nicht behindert
• wie man sich selbst bewahren kann und gleichzeitig offen für ein neues Leben bleibt

Außerdem reden wir über Literatur, Sprache und kulturelle Erinnerung als innere Stütze in der Emigration.
Es ist keine akademische Vorlesung, sondern ein lebendiges und verständliches Gespräch über menschliche Erfahrungen, in denen sich viele wiedererkennen können.

Leitung des Treffens:
Larisa Shutova — Psychologin, Familienpsychologin und Leiterin therapeutischer Gruppen.
Vortrag auf Russisch
Eintritt: € 7

 

Das Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk mit seiner Bibliothek und Sozialberatung unterstützt seit Jahrzehnten russischsprachige Zuwanderer und Geflüchtete jeder Nationalität und Konfession. Die Tolstoi-Bibliothek bietet neben den fast 60.000 Büchern in russischer Sprache ein kulturelles Veranstaltungs- und Kursprogramm. Die Sozialberatung ist eine neutrale Anlaufstelle für alle Zuwanderer, wo niederschwellig und unkompliziert geholfen wird.