Zum Gedenken an den Schwarzen Schabbat vom 7. Oktober 2023
Ein Abend mit Dafna Gerstner
Buchpräsentation & Gespräch mit der Autorin und Coautor Manfred Otzelberger
Moderation: Richard Volkmann
Dafna Gerstner stammt aus Israel und lebt seit 2011 in Deutschland. 2023 wurde sie Zeugin des brutalen Massakers der Hamas vom 7. Oktober im Kibbuz Be’eri. Wie durch ein Wunder überlebte sie in einem nicht abschließbaren Schutzraum in der Wohnung ihres Bruders Eitan. Dreißig Menschen von dort, darunter Kleinkinder, wurden nach Gaza verschleppt – nicht alle haben die Geiselhaft überlebt. Es starben 102, darunter auch Dafnas Bruder Eitan, der als Mitglied der Bereitschaftseinheit das Leben zahlreicher Kibbuz-Mitglieder rettete im für ihn tödlichen Kampf gegen die Terroristen.
In ihrem Buch erzählt die Überlebende Dafna Gerstner vom Leben im Kibbuz vor und nach dem Massaker, aber auch davon, was es heißt zu überleben. Sie berichtet von den traumatischen Folgen des Terrorangriffs – sowohl für sie persönlich als auch für die israelische Gesellschaft. Doch auch die Spaltung der deutschen Gesellschaft hat ihr Leben als Jüdin in Deutschland verändert.
Dafna Gerstner wurde 1984 im Kibbuz Be’eri geboren. Seit 2016 lebt sie in München, wo sie als freiberufliche Designerin und Fotografin arbeitet.
Gemeinsam mit ihrem Mann Florian war sie zu den jüdischen Feiertagen auf Familienbesuch, als in dieser Idylle die Hölle ausbrach.
»Für die jüdische Gemeinschaft in aller Welt hat der 7. Oktober 2023 die Zeit in ein Davor und ein Danach geteilt. Mit dieser simplen Wahrheit muss beginnen, wer die Geschichte von Menschen wie Dafna Gerstner verstehen will.« (Charlotte Knobloch)
Eintritt frei
Anmeldung erforderlich unter karten@ikg-m.de oder (089) 202 400 491
Veranstalter: Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern
Organisation: Kulturzentrum der IKG München & Obb.
