mit Konrad Bernheimer
Konrad ist vier Jahre alt, als ihn sein Großvater 1954 mit seiner Mutter und seinen beiden Schwestern aus Venezuela nach München holt – dorthin wo die Familie Bernheimer vor ihrer Flucht vor dem NS-Regime als Kunst- und Antiquitätenhändler erfolgreich und integriert gelebt hatte. Konrads Vater fehlt bei der Rückkehr, weil im venezolanischen Rubio verstorben. Erst sehr viel später erfährt sein Sohn Konrad, inzwischen selbst international erfolgreicher Kunsthändler, die wahren Umstände, die mit den traumatischen Erfahrungen von Kurt Bernheimer (1911 – 1954) in München nach 1933, der Verschleppung ins KZ Dachau nach dem 9. November 1938 und der Emigration zusammenhingen.
Das Buch »Briefe an meinen Vater« ist der bewegende Versuch des Autors Konrad Bernheimer sich dem Schicksal seines Vaters Kurt zu nähern.
Konrad O. Bernheimer, geb. 1950 in Rubio / Venezuela, als Enkel des aus München emigrierten Kunsthandels-Magnaten Otto Bernheimer, wuchs ab 1954 in München auf. Nach einer Karriere als international renommierter Kunsthändler und Sachverständiger für Alte Meister widmet er sich seit 2015 – wiederum höchst erfolgreich – dem Schreiben: von der Familiengeschichte über einen Museumsführer bis hin zum Kriminalroman und dem biographisch inspirierten Roman »Plaza Bolivar«.
Grußwort: Dr. h. c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Moderation: Ellen Presser
Eintritt frei
Anmeldung erbeten unter karten@ikg-m.de oder (089) 202 400 491
Veranstalter: Kulturzentrum der IKG München & Oberbayern mit freundlicher Unterstützung der WIZO München
