Autor*innen mit Migrationsgeschichte werden häufig auf Herkunft und Migration festgelegt. Wie prägen solche Zuschreibungen das eigene Schreiben? Die Autorin Özlem Özgül Dündar spricht mit Karnik Gregorian über künstlerische Identität und die Frage, ob es eine Verpflichtung gibt, sich mit früheren Generationen auseinanderzusetzen.
Konzept & Moderation: Karnik Gregorian
Dauer: 90 Minuten ohne Pause
Eine Veranstaltung im Rahmen der #SchreibResi 2026.
Özlem Özgül Dündar, 1983 in Solingen geboren, schreibt Lyrik, Prosa, szenische Texte, Essays und Hörspiele. Sie ist Mitglied mehrerer Künstler*innen-Kollektive, z.B. im »Ministerium für Mitgefühl« oder bei der »Werkhalle_Text«. Sie ist sowohl als Herausgeberin sowie als Übersetzerin tätig. Sie ist vielfach ausgezeichnet, beispielsweise wurde ihr Hörspiel »türken, feuer« 2020 Hörspiel des Jahres und war nominiert für die ARD-Hörspieltage.
Karnik Gregorian ist Journalist, Autor sowie Dokumentarfilm- und Theaterregisseur. Seine Arbeiten entstehen aus intensiver Recherche und im engen Austausch mit Menschen, ihren Geschichten und Haltungen. In seiner Schreib-Residency an der Monacensia widmet er sich den Lebensgeschichten von Frauen der ersten und zweiten Generation „Gastarbeiter*innen“.
Eintritt frei / ohne Anmeldung
