[LiSe 06/26] Lyrische Kostprobe: Schöne Sommerabende?
Der Münchner Autor Herbert Klocke hat für seinen Vater Hans einen Band mit Geschichten und Gedichte aus dessen Nachlass veröffentlicht. (mehr …)
Der Münchner Autor Herbert Klocke hat für seinen Vater Hans einen Band mit Geschichten und Gedichte aus dessen Nachlass veröffentlicht. (mehr …)
ecco meineke, seit 1977 ansässig in München, ist seit seiner Schulzeit von der kurzen und prägnanten Form der Lyrik begeistert. Der Sänger, Singer-Songwriter und Kabarettist betreibt seit mehreren Jahren die Kunst-Galerie „GaGalerie“ und kuratierte u. a. zur Eröffnung der Pinakothek der Moderne die „DADA-Wiesn“. (mehr …)
Harald Albrecht, geboren 1955, schreibt seine Lyrik „im Bewusstsein, dass vor allem die Sprache unsere Wahrnehmung beeinflusst, wenn nicht gar formt“, so der Essayist Jürgen Brôcan. Die Sprache der Gedichte und deren strenge Form sollen Ordnung schaffen in einer unübersichtlichen, sich in dauerndem Wandel befindlichen Welt – nicht von ungefähr wird die „Kunst der Fuge“ aufgegriffen. Inhaltlich spannt die Lyrik Albrechts dabei einen weiten Bogen, der Kulturen und Religionen verbindet – von Oberammergau bis zur Rose von Jericho. Der Unternehmer, Verleger und Lyriker Harald Albrecht lebt mit seiner Familie in München. (mehr …)
Stefan Wehmeier, geboren 1955 in Köln, Kunstschmied, Grafiker, Journalist und Dozent für Malerei und Druckgrafik, kam 1973 nach München. Neben seiner Arbeit als bildender Künstler, widmet er sich intensiv der Lyrik. Seine Gedichte bekennen sich zur mutigen Einfachheit – kurze Szenen, die vielfach Natureindrücke verarbeiten, bunt und betörend, von einer visuellen Prägnanz. Nicht selten verdanken sich die Gedichte der Gelegenheit, die sich unterwegs ergibt. Ihr Blickwinkel verleugnet das Auge des Malers nicht, der genau erkennt, worauf es ankommt. Und über allem liegt eine ruhige, abgeklärte Melancholie, der man sich nur schwer entziehen kann. (mehr …)
Die in Erding geborene Theresa Klesper studierte Literaturwissenschaft, Psychologie, Kommunikationswissenschaften und arbeitete als Redakteurin, Deutschlehrerin für Flüchtlinge, im Buchhandel und im Verlagswesen. Und auch ihre Gedichte haben ebenso einen längeren Weg hinter sich – einen Erkenntnis- und Erfahrungsweg. Einen Weg, den es braucht, um bei sich anzukommen, bei sich zu sein. Denn die Welt fängt eigentlich im Kleinen an, wie alles Wissen um die Dinge. Sie beginnt auf einer Wiese, einem Hang, einem Wald. Im Kleinen entdecken wir die Dinge und Lebewesen, das Gras und den Vogel, den Baum und die plötzlich schwebenden Äpfel. Genau hier nimmt für Klesper das Poetische seinen Anfang. Red (mehr …)
Sie schnüren die Schuhe fester und prüfen vorsichtig die Schärfe der Sägezähne: Auf gehts zum Kreuzfällen! Daniel Bayerstorfer und Tobias Roth entfesseln eine mythographische Parforcejagd auf jenes bedrohliche Weltbild, das im Gipfelkreuz sein doppeltes Gesicht zeigt: als abergläubische Sehnsucht nach Jenseitigem und als hemmungsloser Besitzanspruch auf Diesseitiges. Es geht also nicht nur um Religion, es geht ebenso sehr um das Klima und die Beziehung von Mensch und Natur, um Besitzverhältnisse und Besitzansprüche. Es geht um die Feier gebirgiger Schönheit und die Fragilität des Menschen in ihrem Angesicht. Nicht zuletzt schäumt die Fabulierlust und erträumt sich in lyrischen Schlaglichtern eine Kulturgeschichte des Kreuzfällens, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht – und die es nie gegeben hat. (mehr …)
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