by LiSe | 27. Okt. 2021 | Blog, Rezension & Buchempfehlungen
Die Mitarbeiter*innen der Münchner Stadtbibliotheken empfehlen für den Monat November diese Neuerscheinungen:
Beth Ann Fennelly; Tom Franklin: Das Meer von Mississippi
Heyne Verlag
1927 erlebt der Süden der USA eine Jahrhundertflut, als der mächtige Mississippi über die Ufer tritt. Zwei Prohibitionsagenten finden am Schauplatz eines Verbrechens ein verlassenes Baby. Agent Ingersoll vertraut das Kind Dixie Clay Holliver an. Was er zunächst nicht ahnt – sie ist eine erfolgreiche Schwarzbrennerin. Als die Deiche brechen, wird die Welt aller aus den Angeln gehoben. Die Schilderungen der Gesellschaft in der Kleinstadt am Mississippi sind fesselnd, die Landschaftsbeschreibungen beeindruckend. Ein mitreißender Roman, der auch ernste Themen wie Rassismus nicht ausspart. (mehr …)
by LiSe | 27. Okt. 2021 | Blog, Vermischtes
Das Virus gibt sich nicht geschlagen, das Literaturfest aber auch nicht. Literaturhaus und Börsenverein halten auch
in diesem Herbst wieder stand (Widerstand!) gegen intellektuellen und leibhaftigen Rückzug. (mehr …)
by LiSe | 27. Okt. 2021 | Blog, Rezension & Buchempfehlungen
Von Stefanie Bürgers
30 Jahre ist es jetzt her, dass Freddie Mercury an den Folgen von Aids in London gestorben ist. Anlass für Nicola Bardola, auch an dessen Zeit in München zu erinnern. „Mercury in München“ lautet daher der Titel seines Buches. Von 1979 bis 1985 hatte die Rockband Queen, deren Frontman Mercury war, etliche Hits und Alben in den Musiclandstudios im Münchner Arabellapark produziert. Den Anstoß für das Buch habe der Film „Bohemian Rhapsody“ gegeben, sagte Bardola, denn die Münchner Zeit von Queen sei in gerade einmal zehn Minuten abgehandelt worden. Der Rockspezialist Bardola, so scheint es, will hier also etwas zurechtrücken. Immerhin brachten die in München entstandenen Hits Queen mit Mercury an der Spitze große Erfolge. (mehr …)
by LiSe | 27. Okt. 2021 | Blog, Rezension & Buchempfehlungen
Von Katrin Diehl
Werner Herzog hat einmal, und das ließ dann schon staunen, gesagt, dass er fest davon ausgehe, dass es nicht seine Filme sein würden, die von ihm blieben, sondern seine Bücher. Mal sehen. Können tut er beides: schreiben und Filme drehen. Seit Jahrzehnten – der 1942 in München Geborene (aufgewachsen ist er dann auf dem Land) kommt ja noch aus der Zeit des „jungen deutschen Films“ – liefert er zuverlässig und stetig Qualitätsarbeit mit sehr eigener, wiedererkennbarer Handschrift. Wo Herzog drauf steht, ist Herzog drin, und so könnte es ewig weitergehen. Zumal man ihn mittlerweile immer mitdenkt hinter seinen Filmen, aber auch hinter seinen Büchern, mit denen er allerdings wesentlich sparsamer in Erscheinung tritt. (mehr …)
by LiSe | 27. Okt. 2021 | Blog, Vermischtes
Die Landeshauptstadt München zeichnet (Nachwuchs-) Autorinnen und Autoren für vielversprechende literarische Projekte aus. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden überreicht am Freitag, 29. Oktober, die mit jeweils 6.000 Euro dotierten Preise an: Daniel Bayerstorfer für sein Lyrikprojekt „Neulich starb Antigone“, Christian Hödl für sein Romanprojekt „Wie man barfuß auf Kies stolziert“, Jan Hoffmann für sein Romanprojekt „Monte Serpente“ und Fabienne Imlinger für ihr Romanprojekt „Alles über meine Eltern“. Mit dem Stipendium für Übersetzungsprojekte wird Maximilian Murmann für seine Übersetzung von Eeva-Liisa Manners „Das Mädchen auf der Himmelsbrücke“ geehrt. Die beiden Stipendien im Bereich Kinder- und Jugendbuch gehen an Benita Berge für ihr Kinderbuchprojekt „Emma und die verrückte Weihnachtsnacht“ und an Yasmin Shakarami für ihr Jugendbuchprojekt „Die Perfekten“. Zusätzlich wird der Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis in Höhe von 3.000 Euro an Louise Kenn für ihr Projekt „Wir bauen Gehege und wundern uns dann“ vergeben. Die Verleihung findet mit geladenen Gästen und unter Einhaltung der erforderlichen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie im Saal des Literaturhauses statt. Ausführliche Informationen und Jurybegründungen unter www.muenchen.de/literatur.
Quelle: Rathaus Umschau 206 / 2021 vom 26.10.2021
by LiSe | 8. Okt. 2021 | Blog, Vermischtes
Barbara Yelin und Fridolin Schley erhalten die diesjährigen Arbeitsstipendien der Landeshauptstadt München für Münchner Autor*in- nen, die mit jeweils 6.000 Euro dotiert sind. Über die Vergabe hat der Kulturausschuss des Stadtrats auf Empfehlung der Jury beschlossen. (mehr …)
by LiSe | 28. Sep. 2021 | Blog, Titelgeschichte
Von Stefanie Bürgers
Wer ein Buch liest, hat es zweifellos immer mit so etwas wie Literatur zu tun. Verlässt man die Bindung von Literatur ans Medium Buch, wird es spannend.
Literatur „jenseits aller Gattungsgrenzen“ präsentiert die Monacensia bei ihrem dreitägigen Festival „atelier monaco“. Das Angebot ist vielfältig, die Liste der Münchner Lyriker*, Schriftsteller*, Theatertexter*, Musiker* und Künstler*innen ist lang. Hier ein paar Kostproben. (mehr …)
by LiSe | 28. Sep. 2021 | Blog, Kolumne
Der schöne Buchtitel „I mog di, ob-woist a Depp bist“ ist keineswegs auf den Bairischen Landwirt und Nebenerwerbspolitiker Hubert A. gemünzt, das wäre ja Majestätsbeleidigung, möglicherweise, und hätte, zumindest wenn wir uns hundert Jahre zurückversetzen, sechs Monate Festungshaft, die gute alte „custodia honesta“, zur Folge. (mehr …)