Wann

05.10.2026    
19:00 - 20:30

Wo

Literaturhaus München
Salvatorplatz 1, München, Bayern, 80333

Veranstaltungstyp

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Moderation: Alex Rühle (Süddeutsche Zeitung)

Mitteleuropa gilt seit jeher als Seismograf des Kontinents. Radka Denemarková und Michal Hvorecký, zwei der profiliertesten public intellectuals aus Tschechien und der Slowakei, diskutieren über Kulturpolitik und Gesellschaft: Wie geraten Kunst, Kultur und Medien unter Druck? Was bleibt von den Hoffnungen des Jahres 1989? Denemarkovás Roman »Schokoladenblut« (Hoffmann & Campe // dt. von Eva Profousová) verfolgt die Wurzeln von Kolonialismus, Kapitalismus und patriarchaler Macht bis ins 19. Jahrhundert. Hvoreckýs Essay »Dissident« (Tropen) blickt auf die »Samtene Revolution« und aktuelle Gefährdungen der Demokratie. Ein Gespräch über Freiheit und die Kraft der Literatur.