by LiSe | 9. Juni 2026 | Blog, Vermischtes
Volha Hapeyevas Suche nach einem Halt in/an Wörtern
Von Ursula Sautmann
in „wörterbuch einer Nomadin“ nimmt Volha Hapeyeva uns mit auf eine Reise ohne Zielort, Ankunft, Ende. Die belarusische (in ihrer Schreibweise) Autorin hat viele Länder bereist: Kirgisien und Dagestan, Ukraine und Irland, Japan, England und Österreich. Und sie hat sich in viele Sprachen eingearbeitet, versenkt, und dabei Sprachmuster und Wortschöpfungen gefunden, die erstaunen, begeistern und die Fantasie beflügeln. Es sind die ganz „kleinen“ Beobachtungen, die bezaubern. Gleich zu Anfang seziert Volha Hapeyeva das Wort „Nebel“ im Japanischen, im Belarusischen, im Deutschen und stellt fest: „Je weiter man nach Osten kommt, desto nebliger wird es.“ Wir sind angefixt, tauchen mit der Autorin in die Tiefen der Sprachen und suchen Halt. (mehr …)
by LiSe | 8. Mai 2026 | Blog, Vermischtes
Die Monacensia im Hildebrandhaus übernimmt den literarischen Vorlass der Schriftstellerin Petra Morsbach und sichert damit das Archiv einer der prägenden Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur für Forschung und Öffentlichkeit. (mehr …)
by LiSe | 8. Mai 2026 | Blog, Vermischtes
Preisverleihung in Lübeck am 25. September 2026
die Hansestadt Lübeck und die Bayerische Akademie der Schönen Künste, München, verleihen 2026 ihren gemeinsam vergebenen Thomas Mann-Preis an den israelischen Schriftsteller
David Grossman. (mehr …)
by LiSe | 6. Mai 2026 | Blog, Vermischtes
Die Monacensia stellt zum 155. Geburtstag von Franziska zu Reventlow am 18. Mai 2026 den Nachlass der Schriftstellerin online.
(mehr …)
by LiSe | 30. Apr. 2026 | Blog, Titelgeschichte
Die Internationale Jugendbibliothek lädt zu James Krüss’ 100. Geburtstag.
Von Katrin Diehl
Irgendwann zog es ihn in den Süden und dann wurde er für über 15 Jahre (1949 bis 1966) in München heimisch. Hier machte er seinen Weg, wurde als Schriftsteller groß, holte sich Bewunderung auch vom älteren Kollegen Erich Kästner. Am 31. Mai 2026 wäre der Helgoländer James Krüss 100 Jahre alt geworden, und das gilt es zu feiern in der Stadt, in der er Geschichten wie „Mein Urgroßvater und ich“ (1959) oder „Timm Thaler“ (1962) aufs Papier gebracht, den Bayerischen Rundfunk mit wunderbaren Kinderhörspielen versorgt hat und in der er reimte, dass es die reinste Kinderlust war („Henriette Bimmelbahn“, „Der blaue Autobus“, „Der kleine Doppeldecker“ …). Zu etwas Geld gekommen zog Krüss in den 1960er Jahren von Lochham um ins eigene Haus mit Garten nach Gilching. Nach noch mehr Erfolg und Bekanntheit wurde ihm das auf einmal alles zu viel und er, der Inselmensch, machte sich auf nach Gran Canaria, seinem letzten Zuhause. (mehr …)
by LiSe | 30. Apr. 2026 | Blog, Kolumne
Neulich bekam ich per Post einen gedruckten Mitgliederbrief. Darin die Aufforderung, ich solle doch überlegen, ob ich das Schreiben nicht lieber per E-Mail erhalten möchte, um Ressourcen zu sparen. Ja, natürlich möchte ich sparen helfen. Aber stimmt es überhaupt, dass Digitales einen geringeren CO2-Fußabdruck hat als Gedrucktes? (mehr …)
by LiSe | 30. Apr. 2026 | Blog, Lyrische Kostprobe
ecco meineke, seit 1977 ansässig in München, ist seit seiner Schulzeit von der kurzen und prägnanten Form der Lyrik begeistert. Der Sänger, Singer-Songwriter und Kabarettist betreibt seit mehreren Jahren die Kunst-Galerie „GaGalerie“ und kuratierte u. a. zur Eröffnung der Pinakothek der Moderne die „DADA-Wiesn“. (mehr …)
by LiSe | 30. Apr. 2026 | Blog, Vermischtes
In Wechselbeziehung mit der Welt
Von Sevda Cakir
Bei einer öffentlichen Lehrveranstaltung der LMU in München dreht sich mein Vordermann aus der Sitzreihe zu mir um und zeigt mir sein Buch, das er gerade liest. Rainer Mausfelds „Hegemonie oder Untergang. Die letzte Krise des Westens?“ (mehr …)